Mehr als erwartet

Einmal noch ein Überschuss: Stadt verbucht für 2019 sattes Plus

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Neuenrade – Ein Zahlenwerk mit einem derartigen Plus wird es in Neuenrade auf lange Sicht wohl nicht mehr geben. Kämmerer Gerhard Schumacher präsentiert in der nächsten Ratssitzung in der kommenden Woche den Entwurf des städtischen Jahresabschlusses für 2019 mit einem Millionen-Überschuss.

Zum Hintergrund: Der Jahresabschluss enthält die Zahlen, die letztlich zählen. Der Haushaltsplan war sozusagen der Wunsch, der Jahresabschluss ist die Realität. Ursprünglich hatte die Stadt für 2019 mit einem Überschuss in Höhe von 245 000 Euro gerechnet. Das erste Mal seit 2009 – und auch die Folgejahre sollten positiv aussehen. Es wurde mehr – dank Gewerbesteuer und anderer positiver Effekte. 

Aufgestellt wurde der Abschluss 2019 im April dieses Jahres. Demnach beläuft sich die Bilanzsumme auf knapp 63,79 Millionen Euro und es gibt eben einen Jahresüberschuss in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro. Interessant auch der Bestand an Liquiditätskrediten mit 4,1 Millionen Euro. 

Wie fällt der 2020er-Abschluss aus?

Jetzt allerdings, unter Corona-Bedingungen, ist natürlich alles anders. Aktuell meldet die Verwaltung vorsichtshalber einen Bedarf an Liquiditätskrediten in Höhe vom insgesamt 12 Millionen Euro an, was die Ratsmitglieder in der nächsten Sitzung beschließen sollen. Wie der Jahresabschluss 2020 aussehen wird und ob es bei 12 Millionen Liquiditätskredit tatsächlich bleibt – das wird dann 2021 ersichtlich.

Die Ratssitzung findet am Mittwoch, 17. Juni, ab 17 Uhr im Hotel Kaisergarten statt.

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