Besuch im März

Auf Einladung des Bürgermeisters: Dieser Minister kommt nach Neuenrade

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Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kommt im März nach Neuenrade.

Neuenrade – Gut einen Monat besteht das Medizinische Versorgungszentrum Neuenrade mittlerweile – weil dieses NRW-weit Pilotcharakter hat, ist das Interesse an dieser Einrichtung in den überörtlichen Medien, aber auch in der Politik groß.

Unter anderen Kamerateams der Fernsehsender, RTL, Sat. 1 und WDR schauten bereits in der Praxis von Michael Beringhoff an der Zweiten Straße vorbei, Reporter der Süddeutschen Zeitung haben sich ebenfalls angesagt. Im März kommt nun auch Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in die Hönnestadt. 

Laumann hatte sich im Vorfeld der Zulassung für eine solche Institution in Neuenradee stark gemacht. „In einem Dankesschreiben an den Minister sprach ich auch eine Einladung zum Besuch des MVZN aus. Hierzu gab es in der vergangenen Woche eine Zusage“, teilte Bürgermeister Antonius Wiesemann (CDU) am Montag schriftlich mit. Zusammen mit Laumann, Mitarbeitern aus dem Ministerium, Vertretern der Kassenärztlichen Vereinigung, dem Verwaltungsrat und dem Vorstand des Medizinischen Versorgungszentrums sowie Beringhoff als medizinischem Leiter möchte Wiesemann am 16. März über die ärztliche Entwicklung im ländlichen Raum sprechen und sich auch das MVZN selbst anschauen. 

Von der Bevölkerung gut angenommen

Von der Bevölkerung werde die neue medizinische Einrichtung in der Hönnestadt gut angenommen, hatte Beringhoff im Gespräch mit der Redaktion erst in der vergangenen Woche gesagt: „Es läuft wirklich rund.“ Zusammen mit seiner Kollegin Renate Bojarzin-Kraus habe er bereits jetzt einen so gut gefüllten Terminkalender, dass darüber nachgedacht werde, eine weitere medizinische Fachkraft einzustellen. „Bewerbungen sind erwünscht“, so Beringhoff. 

Das MVZN am Standort Zweite Straße in der Praxis von Beringhoff hatten vor allem die CDU als Mehrheitsfraktion und die Stadtverwaltung um Bürgermeister Wiesemann durchgesetzt. Die Oppositionsparteien sehen diesen Standort dagegen weiterhin sehr kritisch, bemängeln unter anderem die fehlende Barrierefreiheit der Praxis an der Zweiten Straße und eine aus Sicht der Opposition zu geringe Parkplatz-Anzahl direkt an der Praxis.

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