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Eine Woche Party: Hönnequell-Schule feiert Zehnjähriges

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Von: Peter von der Beck

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Jörg Leiß, Birgit Miklis und Marc Stoman freuen sich über die Kreativität der Schüler und präsentieren einen kleinen Teil des Gesamtkunstwerks, mit dem fürs Jubiläum geworben werden soll.
Jörg Leiß, Birgit Miklis und Marc Stoman freuen sich über die Kreativität der Schüler und präsentieren einen kleinen Teil des Gesamtkunstwerks, mit dem fürs Jubiläum geworben werden soll. © von der Beck, Peter

Die Hönnequell-Schule (HQS) feiert in diesem Jahr zehnten Geburtstag. Es wird direkt vor den großen Ferien eine Jubiläumsfestwoche geben. Schon jetzt sind Lehrer, Schüler und auch Eltern mit der Jubiläumsfeier befasst.

Es ist für Neuenrade durchaus ein Ereignis, denn als die ersten Ideen und Initiativen zu dieser weiterführenden Schulform in der Hönnestadt vor mehr als zehn Jahren aufkamen, da war es keineswegs sicher, dass das gut geht. Jetzt sind zehn Jahre um und die Gemeinschaftsschule lebt, als wäre es nie anders gewesen.

Die Vorbereitungen für die Jubiläumswoche laufen und immer wieder gibt es im Vorfeld einzelne Projekte, die dann sozusagen in die Festwoche münden. Es sind Jörg Leiß aus dem Schulleitungsteam und Lehrer Marc Stoman, die sich federführend um die Jubiläumsvorbereitungen kümmern. Stoman ist mit Feuereifer dabei und sieht schon in der gemeinsamen Vorbereitungsarbeit einen Gewinn für die Schule.

Eltern, Schüler und Lehrer wählen Jubiläumsmotto

Aktuell läuft die Wahl eines Schul-Jubiläumsmottos unter Schülern, Eltern und Kollegium. Es gilt den Satz „Zehn Jahre HQS....“ zu vervollständigen. Es gibt inzwischen dazu eine Vorauswahl. Als interaktives Medium wird dabei die HQS-Schulplattform über Logineo genutzt. Doch es gibt im Vorfeld auch regelmäßige Um- und Abfragen in den Klassen zur Evaluation und Verbesserung des gemeinsamen Schullebens: Zum Beispiel die Zehn-Dinge-Fragen. Stoman nennt hier Beispiele: „Zehn Dinge, die wir an der HQS gern machen/gut finden. Stoman nennt hier „Arbeiten mit Ipads, Experimente im Unterricht oder dass die Möglichkeit fürs Abi per Kooperation geboten wird. Oder „Zehn Dinge, die wir an der HQS verändern wollen“. Stoman freut sich darüber: „Wir werden da sicher auch etwas für die Schulentwicklung rausziehen können.“

Für Leiß und Stoman sind das alles auch identitätsstiftende Dinge. Ein weiteres Projekt, um auf das Jubiläum aufmerksam zu machen und um Neuenrader und Schule weiter anzunähern, ist das Lernen an außerschulischen Lernorten in der Umgebung. Als Beispiel nennt hier Stoman den jüngsten Besuch der Jubiläums-Schülerredaktion beim Süderländer. Weitere Aktionen sind das Pflanzen von Bäumen und das Schülerkunstwerk mit dem für zehn Jahre Hönnequell-Schule geworben werden soll.

Ein Bild für jeden Jahrgang

Unter Aufsicht von Künstlerin Birgit Miklis erarbeiten die Schüler der zehnten Klassen im Stil von Keith Haring Szenen aus der Schule; die 9. Klassen sollen im Graffiti-Stil Worte aus dem Schulalltag schreiben und die 8. Klassen sollen Piktogramme zum Thema Schule erschaffen. „So wird es jeweils ein Jahrgangsbild geben“, erläuterte Miklis. Am langen Ende soll dann „ein schulrepräsentatives Bild“ entstehen, an dem alle beteiligt sind und mit dem dann an den Ortseingängen für die Hönnequell-Schule und ihren Geburtstag geworben werden soll.

Was nun im Detail während der Festwoche passiert – da halten sich Leiß und Co. zurück: „Das soll eine Überraschung werden.“ Nur so viel wird verraten: Ein Festakt ist geplant und es gibt sportliche und kulturelle Aspekte. Es wird natürlich Verpflegung geben – auch von extern. Lokale Prominenz wird auch vor Ort sein. Unterm Strich soll es ein nettes Beisammensein werden.

„Positives basisdemokratisches Zusammenleben“ soll gefördert werden

Marc Stoman formulierte am Ende das Ziel des Jubiläumsprozesses: „Es soll insgesamt die Gemeinschaft aller Beteiligten ins Zentrum des Schuljahres gestellt werden.“ Dieses „wichtige Kriterium des Schulkonzeptes“ könne man so immer weiter verbessern. So fördere man ein „positives basisdemokratisches Zusammenleben“ aller Beteiligten.

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