Einbrüche in der Stadt

Einbrecher entscheiden spontan, wo sie einbrechen.

NEUENRADE ▪ Gleich drei Mal schlugen unbekannte Täter am Wochenende zu. Von Samstag auf Sonntag hebelten unbekannte Täter eine Tür in einem Gebäude in Küntrop auf. Sie öffneten einen Getränkeautomaten und entwendeten das darin befindliche Geld, zudem wurden 3,5 Tonnen Zinkanoden entwendet. Sachschaden und Stehlgut haben zusammen einen Wert von 8500 Euro. Von Sonntag auf Montag drangen ebenfalls unbekannte Täter in eine Gaststätte an der ersten Straße ein. Zwei Spielautomaten sowie ein Sparkasten wurden entwendet. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Am Samstagnachmittag wurde zudem an der Bahnhofstraße eine Plakatvitrine eingeschlagen.

„Das passiert schon einmal, dass es zu solchen Häufungen kommt. Dass heißt jetzt nicht, dass Neuenrade unsicher ist“, beruhigt Dietmar Boronowski, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde. Solche Wochenenden gäbe es immer wieder. Insbesondere dann, wenn beispielsweise die Metallpreise auf einem hohen Niveau seien. Somit seien Einbruchsphasen immer wellenartig zu verzeichnen. Dass sich derzeit eine Diebesbande in Neuenrade umher treibt hält er für eher unwahrscheinlich: „Ein Auto mit osteuropäischen Kennzeichen würde in Neuenrade vermutlich auffallen.“ In Frage kämen Drogenabhängige, oder aber auch Jugendliche, die ihre Ferienzeit nicht zu gestalten wüssten. In der Vergangenheit sei auffällig, dass Diebe sich nicht bewusst für ein Haus entscheiden, sondern spontan vorgingen. „Steht ein Fenster offen und es ist gerade kein Auto in der Garage zu sehen, nutzen die Täter die Chance und steigen ein“, so Boronowski weiter.

Wie sich Eigentümer vor Einbruch schützen können erklären die Mitarbeiter des Kommissariats Vorbeugung. Doch sie betonen stets: „Sicherheit gibt es nicht umsonst.“ Wer sein Haus schützen möchte muss Geld investieren, und zwar als erstes in eine mechanische Grundsicherung. Weitere Informationen erteilen die Mitarbeiter der Hotline, die unter Tel. 0 23 71/91 99 65 04 zu erreichen ist.

Lydia Machelett

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare