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„Ein Programm für alle Familien“: Familienzentren in Neuenrade arbeiten zusammen

Monika Batusha (von links), Heike Richter-Oltmanns und Danny Bexten. Die Kita-Leiterinnen trommeln für ihr Angebot.
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Monika Batusha (von links), Heike Richter-Oltmanns und Danny Bexten. Die Kita-Leiterinnen trommeln für ihr Angebot.

Es ist ein Programm für alle Neuenrader Familien und es ist auch nicht unbedingt auf Eltern von Kindergartenkindern beschränkt. Kommen und nutzen kann es jeder, der Interesse an den Themen hat.

Die Kita-Leiterinnen Monika Batusha (Wirbelwind) und Heike Richter-Oltmanns (Sausebraus), deren Kitas zusammen das Städtische Familienzentrum bilden, kooperieren dabei mit dem Evangelischen Familienzentrum, das von Danny Bexten geführt wird. Am Mittwoch präsentierten sie das Halbjahresprogramm.

Die Drei sind froh, dass die Kitas wieder unter normalen Bedingungen laufen. Danny Bexten: „Wir hoffen, dass alles im Regelbetrieb bleibt.“ Denn: Sie merken schon, dass die Kinder und Familien unter Corona gelitten haben. „Insbesondere die sozialen Kontakte fehlen durch die Pandemie“, sagte Heike Richter-Oltmanns. Die Kinder seien das Zusammensein mit anderen Kindern gar nicht gewohnt und müssten sich erst an diese Situationen gewöhnen. Batusha hatte dabei zudem ein Lob für die Eltern, die kooperierten und Solidarität in diesen Pandemiezeiten durch ihr Verhalten zeigten. „Die wollen endlich in die Normalität zurück.“

Pandemie hat zu Verwerfungen geführt

Gleichwohl habe die Pandemie tatsächlich zu Verwerfungen geführt. Auch hätten Familien gelitten unter Corona. Die Pandemie habe sicher zu Scheidungen geführt. Andere Familien seien wiederum durch die Pandemie erst wieder zusammengebracht worden, berichtete Monika Batusha. Möglicherweise gebe es auch das eine oder andere Corona-Baby, hieß es unisono von dem Trio.

Das neue Halbjahresprogramm

Alle drei Einrichtungen bieten nachmittags Elterncafés an, bei denen es um bestimmte Themen geht. Im Hummelnest befasst man sich am Dienstag, 26. Oktober, mit dem Thema Partizipation, in der Kita Sausebraus geht es unter anderem um Graphomotorik oder Hausmittel bei Erkältungskrankheiten, in der Kita Wirbelwind stehen die Themen noch nicht fest. Ein ganzjähriges Projekt ist „Abschied nehmen“, bei dem es ums Sterben, aber auch Trauer in anderen Kontexten geht. Ein Elternabend in der Hummelnest-Einrichtung befasst sich am Montag, 15. November, ab 19.30 Uhr mit dem „Sexualpädagogischen Konzept in Kindertageseinrichtungen“. In der Sausebraus-Kita geht es beim Elternabend um besonders aktive Kinder. Stefan Langenbach referiert am Mittwoch, 27. Oktober, unter der Überschrift „Mein Kind ist außer Rand und Band“. In der Wirbelwind-Kita gibt es Infoabende mit Referenten zu den Themen „Wie schütze ich mein Kind vor sexualisierter Gewalt“ (1. September, 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr) und „Sind wir Untertanen oder unsere Kinder Tyrannen?“ (21. September, 19 Uhr). Wichtig ist zudem noch der Tag der Familie am Samstag, 11. September, 11 bis 16 Uhr, den die Kita Wirbelwind organisiert. An diesem Tag heißt es: „Gemeinsam hoch hinaus auf dem Kohlberg mit Hochseilgarten, Bogenschießen und Waldatelier“. Darüber hinaus gibt es in den Kitas vertrauliche Beratung durch die Caritas (nach Vereinbarung) und weitere Programme, die von der Bikeschule, über Vorlesestunde und Adventgärtlein, bis hin zu Wassergewöhnung in Vorbereitung für das Seepferdchen reichen. Krabbelgruppen gibt es in den Einrichtungen ebenfalls. Weitere Informationen bekommen Interessierte per E-Mail an hummelnest@evkita-neuenrade.de, kita.sausebraus@neuenradeweb.de und kitawirbelwind@neuenradeweb.de.

Das neue Programm ist eine Mischung aus Wünschen der Elternschaft und Angeboten, die sich aus dem Kita-Alltag ergeben haben. Gleichwohl setzen die Kita-Leiterinnen auch auf Input von außen. Kita-Eltern, aber auch Außenstehende, können an die Familienzentren herantreten. „Wir haben einen Pool an Referenten, uns steht auch Geld zur Verfügung,“ hieß es. Als Stichworte nannte Batusha hier Alleinerziehende und einen Väterstammtisch.

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