Waldorfschule

Entlastung für die Eltern

Der Schlund des Drachen in der großen Hüpfburg war natürlich eine schöne steile Rutschbahn. Klar, dass sich die Kinder bestens amüsierten.
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Der Schlund des Drachen in der Hüpfburg war natürlich eine schöne steile Rutschbahn. Klar, dass sich die Kinder bestens amüsierten.

Neuenrade – Ein gigantischer aufblasbarer Drache lauerte am vergangen Freitag in der Waldorfschule Neuenrade. Die gewaltige Hüpfburg war sozusagen krönender Abschluss der Ferienschule für etliche Kinder.

„Die Ferien-Aktion sollte auch Eltern entlasten, die ihren Jahresurlaub zwischenzeitlich für den Unterricht auf Distanz verwenden mussten“, sagte Schulmanager Klaus Giljohann.

Studentin konzipiert Ferienprogramm

Die Kinder nutzten die Gelegenheit, ließen ihrem Bewegungsdrang freien Lauf und turnten in und auf der Hüpfburg. Organisiert und konzipiert im Team hatte den 14-tägigen Ferienspaß Leonie Hessling. Die studiert Kindheitspädagogik an der IUBH in Dortmund. Dabei handelt es sich um einen dualen Studiengang eben mit regelmäßigen praktischen Einsätzen an der Waldorfschule. Für die beiden Ferienwochen hatte zum Beispiel Oberbegriffe wie „Was tut mir gut“, kreiert. Da konnten sich die Kinder mit dem Thema Yoga befassen. Eine Woche stand unter dem Oberbegriff „Werde kreativ, sei bunt.“ Das stand die Arbeit mit Farben im Vordergrund. „Wir haben T-Shirts, Taschen und auch Socken gebatikt. Der Nachtisch wurde mit Lebensmittelfarben eingefärbt.“ natürlich befassten sich die Waldorfler auch mit Naturthemen.

Taschenmesser-Führerschein

Ein Naturpark-Ranger war zu Besuch, der den Kindern einiges vermittelte. Das reichte vom korrekten Verhalten im Wald bis hin zu einem Taschenmesser-Führerschein, bei dem den Kindern der Umgang mit diesem nützlich Werkzeug gelehrt wurde. Sowohl Ida als auch Hugo haben all diese Aktionen gut gefallen. Gilljohann betonte, dass die Kinder vor allem aber auch noch „eine schöne Zeit mit ihren Freunden“ verbringen sollten. Zum Abschlusstag wurden Würstchen gegrillt, wer wollte, konnte sich Gemüse und selbst gemachte Salate gönnen. Dann wurde der Startschuss für die Hüpfburg gegeben. Die Kinder ließen sich nicht lange bitten und tobten was das Zeug hielt. „Das beste kommt zum Schluss,“ sagte Hugo dazu.

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