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„Ein Funke der Hoffnung“: Trecker-Lichter-Karawane geht in die dritte Runde

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Von: Carla Witt

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Julia Humke ist Hauptorganisatorin der Lichterfahrt, die in Neuenrade startet. Am 3. Dezember ist die dritte Auflage geplant.
Julia Humke ist Hauptorganisatorin der Lichterfahrt, die in Neuenrade startet. Am 3. Dezember ist die dritte Auflage geplant. © Koll, Michael

Bunt geschmückte und weihnachtlich beleuchtete Trecker, begeisterte Menschen – darunter auch viele Kinder – am Straßenrand und überwältigte Organisatoren: Schon zwei Mal brachten die heimischen Landwirte mit ihrer Trecker-Lichter-Karawane einen „Funken Hoffnung“ zu den Menschen.

Neuenrade/Balve – Inzwischen steht fest: Auch in diesem Jahr müssen die Neuenrader und Balver nicht auf das Lichterspektakel verzichten. Hauptorganisatorin Julia Humke berichtet: „Am Samstag, 3. Dezember, wird es die dritte Auflage geben.“ Die Fahrer der landwirtschaftlichen Fahrzeuge treffen sich voraussichtlich wieder auf dem Hof der Viehgroßhandlung Humke an der Altenaer Straße in Neuenrade, um von dort aus zu starten. „Allerdings müssen die Details noch mit der Polizei geklärt werden“, stellt Humke fest. Los gehen könnte es nach der bisherigen Planung gegen 17 Uhr.

Der Lichterzug soll zunächst auf der B 229 durch Neuenrade rollen. „Von dort aus wollen wir Richtung Garbeck fahren, dann durch Balve und nach Langenholthausen“, erklärt Humke. Weiter geht es durch das Diekental und vorbei am Affelner Hammer; die nächste Station der Trecker-Fahrer ist Affeln. Der Abschluss soll voraussichtlich in Blintrop sein. „Am neuen Dorfplatz“, berichtet die Neuenraderin.

Lichterfahrt trotz Energiekrise

War die ursprüngliche Idee, ein Lächeln und einen Lichtblick vor allem zu den Menschen zu bringen, die während der Pandemie besonders einsam waren, könne inzwischen wohl jeder von einen „Funken Hoffnung“ profitieren: „Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Veränderungen auch bei uns belasten inzwischen viele Menschen. Wir wollen ihnen ein Licht schenken“, unterstreicht Julia Humke. Auch aus diesem Grund halte man trotz Energiekrise an der dritten Auflage dieser Lichterfahrt fest.

Gleichzeitig möchten die Landwirte allerdings auch auf ihre eigenen Existenznöten aufmerksam machen: „Landwirte haben inzwischen viele Probleme, das ist längst nicht allen bewusst.“

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