Die eigenen Fähigkeiten erkennen

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Die Schüler befassten sich unter anderem mit den verschiedenen Berufsfeldern, ▪

NEUENRADE ▪ Sie sollen ihre Möglichkeiten erkennen, sollen eine realistischen Selbstwahrnehmung bekommen. Denn es wird Zeit.

Denn die Jugendlichen aus der 8. Klasse der Gertrudenschule müssen sich um ihre Berufsausbildung kümmern. Und dabei soll ihnen das Landes-Projekt „Komm auf Tour“ helfen. Im Kulturschuppen der Stadt Neuenrade spielt sich ein Teil des Findungsprozesses ab. Das sei nicht einfach, deutet der kommissarische Gertrudenschulleiter Klaus-Peter Stracke an. Zumal die Bandbreite bei den nicht immer realistischen beruflichen Ambitionen der Schüler groß sei. Das reiche von Tierärztin über Profi-Fußballer bis hin zu den Klassikern aus Büro und Handwerk. Einige Jugendliche seien zudem noch recht verspielt und hätten sich noch keine Gedanken gemacht, sagte der Lehrer.

Wie dem auch sei: Der Parcours des „Komm-auf-Tour- Projektes im Kulturschuppen verhalf den 25 Schülerinnen und Schülern sicher dazu, etwas mehr über die eigenen Fähigkeiten und Wünsche zu erfahren. Die jungen Leute mussten den Parcours, der verschiedene Stationen wie Familie oder Berufsfindung aufwies, mit aufbauen, anschließend durften sie unter Anleitung auch damit arbeiten. Zwei Mitarbeiter des Landesprojektes stellten Fragen gaben Hilfestellung. Arbeitsgruppen hatten sich zuvor mit den einzelnen Themen wie Familie/Welche Berufe kennst Du? oder Wofür brennst Du ? befasst.

Das Thema Familie war dabei für die jungen Leute besonders interessant. Die formulierten ihre Vorstellungen. Demnach wollen fast alle Schüler und Schülerinnen auch einmal eine Familie gründen. Die Mitarbeiter brachten dann die Schüler auf den Komplex Geld und Versorgung einer Familie – und schon waren die Teilnehmer beim Thema Beruf. Hilfreich war auch das überdimensionale Spiel des Lebens, das die Schüler spielten.

Der Parcours ist nur ein Teil des Projektes, die Schüler werden noch heimische Firmen besuchen und sich intensiv mit der Berufsfindung auseinandersetzen. Organisiert hat das Projekt Sandra Horny, begleitet wird es auch von Sozialarbeiter Thorben Schürmann. ▪ Peter von der Beck

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