Ehrennadeln und Urkunden

Besonderer Dank für Neuenrader Wahlhelfer

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Kurt Maurer, Hubert Großheim, Roswitha Hagen und Sabine Neumann (von links) mit Bürgermeister Antonius Wiesemann, der Urkunden und Ehrennadeln des Bundesinnenministeriums überreichte.

Neuenrade - Ohne ehrenamtliche Wahlhelfer wären Wahlen in Deutschland kaum denkbar. Einige von ihnen hat die Stadt Neuenrade deshalb jüngst ausgezeichnet.

Eine Urkunde gab es nach der Bundestagswahl im September für alle Wahlhelfer. Vier Neuenrader, die zuletzt regelmäßig die Wahlen unterstützt hatten, bekamen aus den Händen von Bürgermeister Antonius Wiesemann zusätzlich eine Ehrennadel überreicht.

Diese Möglichkeit hatte das Bundesinnenministerium in diesem Jahr erstmals geschaffen. Nach Ministeriums-Angaben haben rund 650.000 Wahlhelfer zur Bundestagswahl in etwa 90.000 Wahllokalen für eine ordnungsgemäße Wahl gesorgt.

Jörg Wende, bei der Stadt Neuenrade zuständig für die Wahlen, weiß, dass somit nur ein kleiner Teil der vielen ehrenamtlichen Helfer ausgezeichnet wird. Aber zum einen gelte die Ehrennadel nur für bundesweite Wahlen – also Bundestags- und Europawahlen.

Zum anderen könnten die Verantwortlichen im Rathaus nur für die vergangenen fünf Wahlen nachvollziehen, wer seinen Dienst an der Wahlurne geleistet hat.

Mehr als 300 Wahlhelfer in Neuenrade

Für diese fünf Wahltermine konnte die Stadt mehr als 300 Bürger als Wahlhelfer gewinnen. Aber nur vier von ihnen waren seitdem jedes Mal dabei: Roswitha Hagen, Sabine Neumann, Hubert Großheim und Kurt Maurer.

So wie viele Wahlhelfer, sind auch aus dieser Gruppe viele Bedienstete der Stadt Neuenrade. Einzig Sabine Neumann ist nicht bei der Stadtverwaltung angestellt. „Wir setzen gerne eigene Mitarbeiter ein, denn eine gewisse Erfahrung hilft, um nicht immer bei Null anfangen zu müssen“, erklärt Wende.

Mit solchen Ehrennadeln werden regelmäßige Mitglieder der Wahlvorstände ausgezeichnet.

Das gilt insbesondere für den Wahlvorsteher und seinen Stellvertreter, die gewissermaßen die Leitung des Wahllokals am Tag der Wahl innehaben – und damit auch eine große Verantwortung.

Für die weiteren Positionen können aber auch Neulinge eingesetzt werden, die ohnehin ausführlich auf ihre Aufgaben vorbereitet werden. Deshalb hofft die Stadt, dass sich bei den nächsten Wahlen noch mehr Freiwillige melden.

Dieser Einsatz ist nicht selbstverständlich

Dass dieser Einsatz nicht selbstverständlich ist, findet auch Bürgermeister Antonius Wiesemann: „Es ist ihnen hoch anzurechnen, dass sie freiwillig einen Sonntag im Wahllokal verbringen.“ Allen Wahlhelfern habe er deshalb schriftlich gedankt.

Aus Sicht von Jörg Wende sind die Ehrennadeln eine Anerkennung, die im besten Fall auch andere Menschen zu diesem Engagement anspornen soll. Allein in Neuenrade werden etwa 100 Helfer für die Wahlen gesucht. „Wenn sich von Anfang an 30 bis 40 melden, dann ist das schon sehr hilfreich für uns“, betont Jörg Wende.

Die vier Geehrten möchten die Stadt dabei weiter unterstützten – und haben nach eigenen Angaben schon viele andere Menschen zur Tätigkeit als Wahlhelfer motivieren können.

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