Ehrenamtliche Helfer gesucht

Der Bürgermeister präsentierte ein Bild eines typgleichen Karussells des Herstellers. So oder ähnlich könnte es sich in Zukunft in der Neuenrader Innenstadt drehen.

NEUENRADE -  Bürgermeister Klaus Peter Sasse kann weitere Fortschritte in einem von ihm sehr engagiert verfolgten Projekt verkünden. Das Karussell, das im Bereich der DRK-Begegnungsstätte den Stadtgarten aufwerten soll, ist in Auftrag gegeben. Nun bittet er in einem Aufruf alle Neuenrader Kinder sich einen Namen für das Fahrgeschäft auszudenken.

„Das Karussell soll einen lustigen Namen haben. Und ihr Kinder, ihr habt bei solchen Sachen meistens viel bessere Ideen, als die Großen. Und der Name, der soll Euch ja auch gefallen“, bittet der Bürgermeister die jüngsten Einwohner Neuenrades. Die Vorschläge dürfen die Kinder per Postkarte an den Bürgermeister, Alte Burg 1, schicken oder eine Email an kp.sasse@neuenrade.de schreiben. Teilnehmen dürfen alle Kinder bis einschließlich acht Jahren. Einsendeschluss ist der 8 Juli. Aus allen Einsendungen soll ein Komitee aus Vertretern der Stadtverwaltung, des Stadtmarketing, des Einzelhandels und des Verkehrsvereins den besten Namen auswählen. Selbstverständlich werde sich auch der Bürgermeister an der Auswahl eines würdigen Gewinners beteiligen. Zur feierlichen Eröffnung werde das Karussell dann auf den ausgewählten Namen getauft. Das Kind dessen Vorschlag angenommen wird, gewinnt 100 Freifahrten für das Fahrgeschäft.

Der Bürgermeister bittet weiterhin um Hilfe bei der Betreuung des Karussells. Um den Kindern eine gefahrlose Nutzung zu ermöglichen sucht er ehrenamtliche Helfer, die das Fahrgeschäft bedienen und die sachgemäße Nutzung überwachen. Die Aufgabe sei nicht schwer, das Karussell müsse nur per Knopfdruck gestartet werden, die Laufzeit sei voreingestellt und das Fahrgeschäft würde automatisch anhalten.

Betrieben werden solle das Fahrgeschäft jeweils in den Nachmittagstunden von etwa 15 bis 18 Uhr. Ein Helfer oder eine Helferin, sollte ausreichen, schreibt der Bürgermeister. „Ich bin der Überzeugung, dass das eine schöne Sache ist, denn man kann vermutlich sonst nirgends so oft in leuchtende Kinderaugen gucken“, so Klaus Peter Sasse. Für einen geringen Betrag können Neuenrader Geschäfte und Dienstleister die Tickets erwerben und an ihre Kunden verteilen.

Das Geld für das nostalgische Fahrgeschäft ist eine Spende des ehemaligen Neuenrader Bürgers Dr. Ernst Kohlhage. In Gesprächen mit Bürgermeister Klaus Peter Sasse sei dann die Idee für ein nostalgisches Karussell für die Aufwertung des Stadtgartens gereift. Insgesamt 100 000 Euro stellte Ernst Kohlhage für alle nötigen Arbeiten für die Verwirklichung des Projektes zur Verfügung. Mit dem Baubeginn für die Umgestaltung des Vorplatzes des DRK-Heimes rechnet die Stadtverwaltung für Ende Juli. Derzeit wird vor allem wegen der nötigen Fällung der Linden im Bereich des Stadtgartens diskutiert.

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