Ralf Tönnesmann und viele „helfende Hände“ gewürdigt

Ralf Tönnesmann im Zentrum vieler Hände, die in Küntrop Großartiges geleistet haben. - Fotos: Jentzsch

Küntrop -  „Vele handen maken licht werk“ sagt ein niederländisches Sprichwort. „Viele Hände machen die Arbeit leicht“ – ein Motto, dass sich die Küntroper Dorfgemeinschaft gerne zu Herzen nimmt, wenn es mal wieder etwas zu tun gibt. Diese vielen Hände, die rund um die Schützenhalle Gewaltiges geleistet haben, finden sich auch auf dem Jux-Schild wieder, das seit Samstagnachmittag den Küntroper Maibaum ziert.

Die Hände bilden aber lediglich den Rahmen des Bildes, in dessen Zentrum das Konterfei einer Person abgebildet ist: Ralf Tönnesmann, Vorsitzender der Küntroper St. Sebastian-Schützenbruderschaft, Antreiber und Initiator so mancher Aktion. Sie wollten seine Engagement würdigen, die Arbeit der vielen freiwilligen Helfer aus dem Dorf herausstellen. Und das ist dem Künstler gelungen. „Adler“ Werner Schröder, der seit Jahren für die Gestaltung des Schildes verantwortlich ist, bekam diesmal klare Vorgaben, nicht irgendeinen Ausrutscher, eine lustige Anekdote oder Ähnliches mit Pinsel und Farbe umzusetzen. Diesmal sollte es etwas absolut Positives sein, das den Maibaum im Zentrum des Dorfes schmückt. Das zuständige Komitee setzte sich diesmal aus Heinrich Brockhagen, Eckard Roß und Andreas von der Linde zusammen. Weil sich Roß aus gesundheitlichen Gründen entschuldigen ließ, nahmen Brockhagen und von der Linde die Enthüllung des Schildes vor, dessen Motiv natürlich wieder bis zum offiziellen Termin streng geheimgehalten wurde. Großartige Erklärungen waren nicht nötig, in Küntrop sind Tönnesmann und die Leistungen der Dorfgemeinschaft allen bekannt.

Wie üblich sorgte das Küntroper Tambourcorps unter der Leitung des 1. Tambourmajor Jörg Rüssmann während der Enthüllungszeremonie für den musikalischen Rahmen.

Nachdem das diesjährige Jux-Schild über dem Küntroper Dorfkern erstrahlte, gingen die Besucher des Maibaumfestes zum gemütlichen Teil der Veranstaltung über, ließen wahrscheinlich auch das zurückliegende „Arbeitsjahr“ Revue passieren.

- Von Markus Jentzsch

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