Testzentrum wird vorerst weiter betrieben

DRK verärgert über mangelnde Impf-Bereitschaft

Im Freien vor der DRK-Begegnungsstätte konnten die Gewählten und Geehrten fürs Foto den Mund-Nasen-Schutz abnehmen: (von links) Renate Kösters, Marga Hilgert, Margot Wenzel, Marion Hübenthal, Maria Brockhagen, Heidi Neuhaus und Christof Bergmann.
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Im Freien vor der DRK-Begegnungsstätte konnten die Gewählten und Geehrten fürs Foto den Mund-Nasen-Schutz abnehmen: (von links) Renate Kösters, Marga Hilgert, Margot Wenzel, Marion Hübenthal, Maria Brockhagen, Heidi Neuhaus und Christof Bergmann.

„Ich finde es ganz schlimm, dass so viele Menschen immer noch nicht gegen Corona geimpft sind“, sagte Renate Kösters, die am Mittwochabend in Vertretung der erkrankten Rafaela Wingen die Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Neuenrade im Deutschen Roten Kreuz (DRK) in der Begegnungsstätte am Stadtgarten leitete.

Die 2. Vorsitzende des DRK Neuenrade ergänzte: „Wäre dem nicht so, müssten wir das Testzentrum auch nicht im Oktober weiter geöffnet lassen – oder jedenfalls nicht mehr an jedem Tag.“

In ihrem Tätigkeitsbericht erinnerte Kösters an den Umzug der DRK-Kleiderkammer im vorigen Oktober an die Werdohler Straße 12. Auch ließ sie ihre 24-jährige Tätigkeit als Blutspendebeauftragte für Neuenrade Revue passieren und teilte mit, dass nunmehr Tabea Leibig diese Aufgabe übernommen habe.

Neuhaus in den Vorstand berufen

Die Leitung der DRK-Begegnungsstätte ging derweil von Maria Brockhagen an Heidi Neuhaus über. Bei den Wahlen wurde aus diesem Grund Neuhaus neu als Beisitzerin in den DRK-Vorstand berufen. Kösters blickte ein paar Monate zurück: „Heidi Neuhaus wurde direkt zu Beginn ihrer Tätigkeit damit konfrontiert, dass die Begegnungsstätte wegen Corona geschlossen wurde. Und sogleich musste sie hier ein Testzentrum auf die Beine stellen.“

Maria Brockhagen, die im Laufe der Versammlung als von den Mitarbeitern gewählte Rotkreuzleiterin bestätigt wurde, berichtete aus der Einheit „Soziale Arbeit“ des DRK. Im Laufe des Frühjahres 2020 hätten die Rotkreuzkräfte zunächst Einkaufsdienste für Bedürftige in der Covid19-Pandemie übernommen. Später im Jahr seien dann wieder Blutspendetermine möglich gewesen, freilich mit deutlich geringeren Ergebniszahlen als in den Vorjahren. In Neuenrade hätten 868 Menschen Blut gespendet, in Altenaffeln 277. Immerhin 76 Erstspender habe es dabei gegeben, sogar 20 mehr als im Jahr zuvor.

Kleines Plus trotz Corona

Schatzmeister Christof Bergmann berichtete von einem trotz Pandemie erzielten kleinen Finanzplus. „Damit können wir zufrieden sein“, bewertete er die Lage. Folglich wurde der Vorstand von den Anwesenden entlastet und bei den Wahlen im Amt bestätigt.

Der DRK-Ortsverein Neuenrade hatte Ende 2020 noch 424 Mitglieder. Das sind 20 weniger als zwölf Monate zuvor.

Mitglieder geehrt

Bei den Ehrungen zeichnete Kösters Margot Wenzel und Marion Hübenthal für 20-jährige Mithilfe bei den Blutspendeterminen aus. 28 Jahre lang leitete Marga Hilgert die Gymnastikstunden in der Begegnungsstätte. Auch sie wurde geehrt.

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