Maria Brockhagen macht nach 28 Jahren Schluss

DRK-Begegnungsstätte: Das ist die neue Leiterin

Die DRK-Begegnungsstätte am Stadtgarten hat eine neue Leiterin: (von links) Maria Brockhagen übergab diese Aufgabe nach 28 Jahren an Heidi Neuhaus. Dr. Rafaela Wingen, Vorsitzende des DRK Neuenrade, verabschiedete Brockhagen und begrüßte ihre Nachfolgerin.
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Die DRK-Begegnungsstätte am Stadtgarten hat eine neue Leiterin: (von links) Maria Brockhagen übergab diese Aufgabe nach 28 Jahren an Heidi Neuhaus. Dr. Rafaela Wingen, Vorsitzende des DRK Neuenrade, verabschiedete Brockhagen und begrüßte ihre Nachfolgerin.

Der Name Maria Brockhagen ist untrennbar mit der DRK-Begegnungstätte verbunden. 28 Jahre hat die Neuenraderin die Einrichtung am Stadtgarten geleitet.

Zum Monatsende verabschiedete sie sich in den Ruhestand, ihre Nachfolgerin Heidi Neuhaus arbeitet sich bereits seit dem 1. April ein. Die Vorsitzende des DRK Neuenrade, Dr. Rafaela Wingen, dankte Maria Brockhagen bei der Verabschiedung in der vergangenen Woche für „ihr besonderes Engagement“: „Sie haben diese Einrichtung mit geprägt.“

Natürlich will Maria Brockhagen der Begegnungsstätte weiterhin treu bleiben. „Ich werde ehrenamtlich mitarbeiten“, versicherte sie, „aber ohne wie bisher die Verantwortung für alles tragen zu müssen. Auch das werde ich genießen.“ Vor diesem Hintergrund falle ihr der Abschied aus ihrer hauptamtlichen Tätigkeit – die Neuenraderin arbeitete offiziell 30 Stunden in der Woche – auch nicht besonders schwer: „28 Jahre sind genug. Und mir wird ohnehin nicht langweilig“, stellte sie lächelnd und mit dem Hinweis auf ihre vier Enkelkinder fest.

63-Jährige will weiterhin vor Ort sein

Vermissen werde sie die vielen Kontakte, auf die sie coronabedingt ohnehin aber schon länger verzichten muss. „Viele Senioren vermissen die Treffen in der Begegnungsstätte“, berichtete sie von älteren Menschen, die durch die Pandemie einsam geworden seien. „Ich werde beim Einkaufen angesprochen. Viele hoffen, dass wir bald wieder öffnen können.“ Sollte es soweit sein, will die 63-Jährige vor Ort sein. „Ich hätte es ohne meine ehrenamtlichen Mitarbeiter in all den Jahren nicht geschafft. Deshalb weiß ich, wie wichtig diese Helfer sind und werde mich auch weiter einbringen.“

Im Laufe der Jahre, so berichtete Brockhagen, habe sich ihre Arbeit gewandelt. „Es ist vielfältiger geworden. Viele Angebote sind dazu gekommen. Die Arbeit hat zugenommen.“ Eine der letzten großen Herausforderungen war der Aufbau des Schnelltestzentrums in der Begegnungsstätte, in den auch Heidi Neuhaus involviert war. Die 52-jährige Balverin ist gelernte Krankenschwester und Altentherapeutin. „Sie bringt also ideale Voraussetzungen mit“, unterstrich Dr. Wingen.

Heidi Neuhaus freut sich auf die neue Herausforderung

Heidi Neuhaus freut sich auf die neue Herausforderung. „Ich war zuletzt in einem Altenheim im sozialen Dienst tätig. Die Aufgaben sind sehr ähnlich.“ Sie freue sich auf die Arbeit in der Begegnungsstätte – und auf die Menschen, die sie dort demnächst wieder begrüßen möchte.

Dann will auch Maria Brockhagen an ihrer Seite sein. „Denn bisher kenne ich die Arbeit ja leider nur unter Coronabedingungen“, stellt die 52-jährige Balverin fest.

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