PKW überschlägt sich in der Höllmecke

NEUENRADE - Zwei schwer Verletzte, eine leicht verletzte Person, 5000 Euro Schaden und ein eingezogener Führerschein. Das ist die Bilanz eines Unfalls, der sich am Freitagmorgen gegen 4.30 Uhr auf den Höllmecke-Serpentinen ereignete.

Demnach war eine 21 -Jährige aus Balve mit ihrem Wagen und zwei jungen Werdohlern (22/21) aus Neuenrade kommend talwärts in Richtung Werdohl unterwegs, als sie wegen nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Kurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Der Wagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Dabei wurden alle drei Insassen verletzt. Sie konnten sich jedoch eigenständig aus dem Auto befreien. Alle drei Personen wurden mit dem Rettungstransportwagen ins Krankenhaus gefahren, wo zwei Fahrzeuginsassen stationär aufgenommen werden mussten. Die Fahrerin war offenbar alkoholisiert, auch die beiden Mitfahrer aus Werdohl. Der Fahrerin wurde ein Blutprobe entnommen, der Führerschein anschließend sichergestellt.

Unabhängig von etwaigen alkoholbedingten Vorkommnissen ist wegen häufiger, relativ schwerer Unfälle auf den Höllmecke-Serpentinen das Thema in Neuenrade inzwischen akut geworden. In sozialen Netzwerken wird eine Geschwindigkeitsbeschränkung diskutiert. Eine Initiative hat gar ein Banner am Wegesrand installiert („Die Höllmecke ist nicht der Nürburgring“).

Es gab Anfragen im Bauauschuss von der FWG zu dem Thema, auch Nachfragen bei der Polizei. Nach Meinung der FWG, so teilte es jüngst noch einmal der stellvertretende FWG-Fraktionschef, Detlef Stägert, mit, hält man zumindest in den Kurven im oberen Bereich, die Hinweisschilder „scharfe Kurve“ (Zeichen 625) für zwingend erforderlich. - vdB

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