Flammen, Stockbrot und viel Freude an drei Feuern

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Beim Osterfeuer in Affeln konnten die Kinder gemeinsam mit den Eltern Stockbrot backen und das Osterfeuer bestaunen.

Neuenrade - Ob Neuenrade, Küntrop oder Affeln: Dank des fast schon sommerlichen Wetters waren die Osterfeuer des vergangenen Wochenendes besonders gut besucht.

Beim Osterfeuer an der Südstraße in Neuenrade war dies am Samstag vor allem an einem Faktor abzulesen. „Die Besucher haben uns die Getränke aus den Händen gerissen“, wusste Nils Kohlhage von der Freiwilligen Feuerwehr zu berichten. Während der Vorrat an nicht-alkoholischen Getränken merklich schrumpfte, war das Bier noch reichlich vorhanden.

Der Löschzug Stadtmitte, der mit zwei Einsatzfahrzeugen und rund 4000 Litern Löschwasser angerückt war, hatte in diesem Jahr den Standort der Holzhütten für die Verpflegung der Gäste ein wenig verändert. Unterm Strich war die Veranstaltung für alle Teilnehmer eine runde Sache.

Gemütlich war es auch beim Osterfeuer am Sonntagabend in Affeln. Durch den veränderten Standort zog es in diesem Jahr wieder viel mehr Besucher an. Das sonnige Wetter spielte der Freiwilligen Feuerwehr dabei natürlich auch in die Karten. Das Feuer war in diesem Jahr zweihundert Meter weiter unten an der Drift aufgebaut worden. Der Grund: Niemand musste mehr den steilen Weg zum Veranstaltungsort bewältigen.

Das Osterfeuer an der Südstraße war am vergangenen Samstag sehr gut besucht.

Um Punkt 19 Uhr wurde das Osterfeuer entzündet und schon nach zehn Minuten brannte die Strohpuppe, die traditionell als Judas auf der Spitze des Stapels postiert wird. Sie wird jedes Jahr traditionell verbrannt, um an den Verrat an Jesus zu erinnern. Während das Feuer loderte, gingen die Besucher zur naheliegenden Scheune, um dort zum geselligen Teil des Abends überzugehen.

Eben dort gab es neben Kaltgetränken und Bockwurst auch Stockbrot für die Kinder. Doch wie so oft spielten die Kinder, während die Eltern das Stockbrot über dem Lagerfeuer buken. Dass das Osterfeuer so gut besucht war wie seit vielen Jahren nicht mehr, stimmte die Organisatoren mehr als zufrieden. Aber auch die Besucher waren positiv gestimmt und fanden es gemütlicher als sonst.

Dies galt im Übrigen auch für das Osterfeuer in Küntrop, das zu gleichen Zeit stattfand. Nachdem die Veranstaltung in den vergangenen Jahren von der Schützenhalle über die Wasserbergstraße und den Gevener Weg an wechselnde Orte gewandert´war, hat sie nun mit dem Wellenberg einen festen Platz gefunden.

Beim Osterfeuer in Küntrop hatten die Kinder eine Menge Freude daran, zusätzliches Holz in die Glut zu werfen.

Am Sonntag fand dort das Osterfeuer bereits zum fünften Mal statt. „Wir haben Grünschnitt gesammelt und auch vieles von den Küntropern bekommen. Dabei sind wir sehr darauf bedacht, dass keine Nägel und auch keine Paletten ins Feuer gelangen“, betonte Hauptbrandmeister Ulrich Maas von der Löschgruppe Küntrop. Zudem unterstrich er, dass sowohl der Landwirt, der die Fläche zur Verfügung stelle, als auch die Löschgruppe voll hinter der Veranstaltung stehen.

Auch die Besucher würden dies jedes Jahr aufs Neue honorieren. Ob Matsch, Regen oder Sonne: der Zuspruch für das Osterfeuer in Küntrop sei immer hoch und auch bei schlechtem Wetter seien die Leute da und hätten ihre Freude daran

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