Ein Dorf steht Kopf und zeigt Herz für sein Fest

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Die Stimmung war bereits beim Schmücken gut. ▪

KÜNTROP ▪ Zu einem Schützenfest gehören auch die Fähnchen über den Straßen. Dieser Meinung sind auch die Küntroper: Überall wurden die Straßen geschmückt und bei mehreren Schmückfesten auf das bevorstehende Schützenfest angestoßen.

Die Bewohner der Straßen auf dem Schlaute, oberer Schlaute und der Garbecker Straße, fanden sich in diesem Jahr bei der Familie Bodeck ein, um gemeinsam zu feiern. In den vergangenen Jahren, feierte diese drei Straßen noch getrennte Schmückfeste, doch in diesem Jahr wollte man Nachbarschaftspflege weiträumiger betreiben. „Unser Grundstück ist das Bindeglied zwischen dem Neubaugebiet und dem bereits länger bestehenden Straßen“, erklärte Martina Bodeck die Wahl für den Ort des diesjährigen Schmückfestes. Denn neben der Vorfreude auf das kommende Schützenfest, wollte man auch seine neuen Nachbarn besser kennenlernen. Auch die Kinder waren von dieser Idee begeistert und fanden schnell neue Spielgefährten. Doch auch die Tradition in der Straße wurde nicht aus den Augen verloren. Schon seit 1993 wird in jedem Jahr, auf dem Schlaute eine Straßenkönigin und ein Straßenkönig ermittelt. Gabriele Teschner wurde mit 29 von 36 möglichen Ringen Straßenkönigin. Peter Lueg erzielte 34 Punkte und ist für die nächsten zwölf Monate Straßenkönig.

Die Bewohner am Hümling ließen es sich nicht nehmen, das Schmücken und natürlich die Königin Marina Fuderholz aus ihrer Straße zu feiern. Obwohl das Königspaar in diesem Jahr beim König Stephan Mütherich abgeholt wird, bestanden die Nachbarn darauf, für ihre Königin eine Blumenpforte zu basteln. Zur Belohnung gab es von ihr selbst gemachten Schnaps und reichlich Würstchen und Fleisch vom Grill.

Gestern hieß es dann Antreten und im strammen Marsch ging es los. Der König musste abgeholt werden. Begleitet vom Tambourcorps Küntrop und dem Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Langenholthausen marschierten 200 Schützen durch das Dorf in die Wohert. Hier hieß es dann „stillgestanden“ und „Schützen präsentiert eure Waffen“. Standesgemäß wurde König Stephan Mütherich in den Zug aufgenommen. Von dort ging es weiter zum Ehrenmal zur Kranzniederlegung bevor es zum Gottesdienst in die Kirche ging.

Romina Mester und Lydia Machelett

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