An diesen Orten in Neuenrade gibt es bald schnelles W-Lan für alle

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Flottes W-Lan im Freibad wird bald Realität.

Neuenrade - Ab Montag wird es offiziell freigeschaltet und kann im Jugendzentrum, im Freibad und in Stadtbücherei und Zelius genutzt werden: schnelles W-Lan mit gigantisch hoher Bandbreite von 200 Megabit pro Sekunde (Mbit/s).

Wer bisher auf das freie W-Lan angewiesen war, wurde häufig an die Kapazitätsgrenzen dieses Netzes herangeführt. Irrwitzige Ladezeiten, wenn zu viele Nutzer gleichzeitig im Netz waren, führten oft zu Frust. Sandra Horny sagt: „Manchmal konnte ich noch nicht mal eine E-Mail verschicken.“ Horny, Stadtmarketing-Geschäftsführerin sowie Leiterin von Bücherei und Zelius, freut sich schon auf das flotte Netz. 

So kann sie nun auch potenziellen Kunden die Onleihe ohne peinliche Ladezeiten demonstrieren. Auch eine Arbeit mit den Tabloids, die Horny und andere gerne für Projektarbeit nutzen, funktioniere dann flott, sagte sie bei der Präsentation der neuen Möglichkeiten im Zimmer von Bürgermeister Antonius Wiesemann. Für Wiesemann gehört „das schnelle neue W-Lan zum Bürgerservice“. „Es ist Sache der Kommune, ihren Bürgern so etwas anzubieten“. 

Alle Neuenrader und Gäste als Zielgruppe

Zielgruppe sind alle Neuenrader, aber auch auswärtige Besucher. Vor allem Jugendliche wird es freuen. Viele hätten Prepaid-Handys mit meist eher geringen Daten-Volumen, sagte Horny. Und das sei meist schnell verbraucht. Freuen wird es sicher auch viele Flüchtlinge, die nun ebenfalls auf ein hervorragendes W-Lan-Netz zurückgreifen könnten. Der IT-Experte der Stadt, Frank Mollitor, betonte, dass die Ausstattung mit schnellem W-Lan mit Hilfe der Access-Points für überschaubares Geld zu bekommen sei. Ohnehin sei ja die Bandbreite vorhanden – dann könnten doch auch Gastnutzer etwas davon haben, hieß es. Genutzt werden kann das schnelle Netz, indem man auf seinem Endgerät das neue W-Lan anwählt und die Nutzungsbedingungen akzeptiert. 

Dass die Nutzungsbedingungen akzeptiert werden müssen, ist auch eine Maßnahme im Rahmen der Störer-Haftung. Es gibt zudem eine Zeitbegrenzung auf acht Stunden, danach muss sich der Nutzer neu einwählen. Wie Sandra Horny für das Stadtmarketing weiter erläuterte, können „mehrere hundert Freibadnutzer gleichzeitig im Netz mit einer guten Geschwindigkeit surfen“. Pro Standort stehen bis zu vier Access-Points zur Verfügung. 

Name wird noch gesucht

Mit dem schnellen W-Lan-Netz wurde auch ein weiterer Mosaikstein zum Bild des Stadtmarketing hinzugefügt. Um das eben auch sichtbar zu machen, suchen die Verantwortlichen der Stadtverwaltung nun „nach einem tollen Namen für das Netz“. Vorübergehend heißt es noch „Neues städtisches W-Lan“ – was aus Sicht von Sandra Horny, auch Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins, „völlig inakzeptabel“ ist. 

Daher sind nun die Neuenrader gefragt: „Wir haben so viele kreative Menschen – wir fragen Neuenrader nach Namensvorschlägen.“ Aus den eingegangenen Vorschlägen wählen die Verantwortlichen einen Namen aus. Für den Ideengeber gibt es einen Neuro-Gutschein im Wert von 50 Euro. „Es lohnt sich also teilzunehmen“, sagt Horny. Etwaige Daten werden ausschließlich für diesen Zweck erhoben und anschließend wieder gelöscht.

Der Stadtmarketingverein wird bei Facebook und Instagram einen Beitrag veröffentlichen, den jeder mit einem Namensvorschlag kommentieren kann. Gleichzeitig können bis 30. Mai Vorschläge per E-Mail an s.horny@stadtmarketing-neuenrade.de oder mobil über 01 76 / 10 21 78 56 an Sandra Horny, gesendet werden.

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