„Die fünf Sprachen der Liebe“

Die Referenten Heidi und Eckhard Goseberg.

NEUENRADE ▪ Nach der Idee und auf Initiative von Siglinde und Heinz-Werner Lennig veranstaltete die Landeskirchliche Gemeinschaft zusammen mit der Evangelischen Kirchengemeine Neuenrade am Freitag im evangelischen Gemeindehaus einen besonderen Abend für Paare. Im Rahmen eines Candle Light Dinners referierten Heidi Goseberg und Eckhard Goseberg zu dem Thema:„Die fünf Sprachen der Liebe - wie Kommunikation in Beziehungen gelingt.“

Nach Mitteilung der Referenten sei das wichtigste Mittel der Kommunikation zwar ohne Zweifel die Sprache, aber das sei nicht alles. In zwischenmenschlichen Beziehungen gehe Kommunikation über die verbale Sprache weit hinaus. So wurde unter anderem die Frage aufgeworfen, wie es sein könne, dass Menschen aneinander vorbeireden, obwohl sie dem anderen auf ihre ganz persönliche Art ihre Liebe ausdrücken möchten.

Ursache sei oftmals die glatte Fehleinschätzung, dass der andere auf die gleiche Art und Weise geliebt werden möchte, wie man selbst. Diese Fehleinschätzung berücksichtige aber nicht, dass Menschen völlig unterschiedlich seien und daher auch unterschiedliche Bedürfnisse hätten. Die Zuhörer wurden diesbezüglich durch praxisnahe Beispiele überzeugt. Zur Hintergrundinformation: Beide Referenten sind Mitglieder des Vereins Team F., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Paare und Familien – unter anderem durch Seminare, unter Berücksichtigung christlicher Werte aller Konfessionen – zu anderem Umgang miteinander zu inspirieren.

Darüber hinaus ist das Konzept der Veranstalter, einen Vortrag mit thematisch passender Atmosphäre zu verbinden, aufgegangen. Dies zeichnete sich bereits im Vorfeld aufgrund der Anzahl der Anmeldungen für den Abend ab. 64 Teilnehmer hatten sich angemeldet, so dass die Veranstalter wider ihrer Erwartungen den großen Gemeindesaal für die Veranstaltung nutzen mussten. Für eine romantische Atmosphäre sorgte nicht nur das Kerzenlicht der zahlreich aufgestellten silbernen Lichter, sondern auch die stilvolle Dekoration von Dorit Delwig nebst festlicher Tischeindeckung.

Die Teilnehmer wurden nach der Begrüßung durch Pfarrer Harald Steinhoff zunächst musikalisch mit der von Dagmar und Wolfgang Bimberg auf dem Klavier vorgetragene Mondscheinsonate eingestimmt. Für Amüsement sorgte anschließend ein von Frank und Anja Wiedemann aufgeführter Sketch, der die unterschiedliche „Frauen- und Männersprache“ aufs Korn nahm und damit den Referenten die „Steilvorlage“ für ihren Vortrag gab.

Nach Mitteilung der Veranstalter könne man sich aufgrund der sehr guten Resonanz des Abends weitere Veranstaltungen dieser Art vorstellen.

Katja Sternemann

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