Sportförderung

Neuer Kunstrasen in Sicht

Der Kunstrasenplatz in Affeln hat schon bessere Tage gesehen.
+
Der Kunstrasenplatz in Affeln hat schon bessere Tage gesehen. Noch in diesem Jahr soll er komplett erneuert werden.

Neuenrade – Noch in diesem Jahr soll der Erneuerung des Kunstrasenplatzes Auf der Stummel in Affeln Realität werden. Im nicht-öffentlichen Teil der kommenden Ratssitzung am 22. April werden die Arbeiten ausgeschrieben.

In der spielfreien Zeit – gemeint sind die Sommermonate – werde dann der Platz saniert, hofft zumindest Kämmerer Gerhard Schumacher, in dessen Ressort auch die Sportanlagen fallen.

Der Zeitplan muss allerdings mit der Firma, welche den Zuschlag erhält, abgestimmt werden. Der Kämmerer vermutet sicher nicht zu Unrecht, dass Neuenrade nicht die einzige Kommune sein wird, die einen Sportplatz sanieren lasse. „Das wollen wohl viele Kommunen.“

Auch neue Tore und LED-Flutlicht

Der Ablauf ist soweit klar: Zunächst werde der alte Belag abgenommen und entsorgt, dann werde der Untergrund, die Elastikschicht, erneuert und aufbereitet. Erst danach könne der neue Belag verlegt und mit Sand verfüllt werden, erläutert der Kämmerer. Ein Bonbon gibt es obendrauf: „Im Zuge der Platzsanierung werden auch neue Tore angeschafft“, sagt Schumacher.

Die Flutlichtanlage soll auf LED-Technik umgestellt werden. Dafür habe die Stadt Zuschüsse aus einem Fördertopf beantragt. Die Umrüstung würde wohl um die 40 000 Euro kosten, kalkuliert Schumacher. Knapp 16 000 Euro gebe es aus diesem Fördertopf. Ob die Sache mit dem neuen Flutlicht tatsächlich in diesem Jahr funktioniert, wollte der Kämmerer nicht versprechen. Das sei allerdings auch unabhängig von den Sanierungsarbeiten am Fußballplatz möglich.

Fördertopf für Waldstadion vollkommen überzeichnet

Was nun das Waldstadion in Neuenrade anbelangt, so gibt es weniger gute Nachrichten. Wie Gerhard Schumacher berichtet, habe er wegen der Förderung nachgehakt. „Der Fördertopf ist hoffnungslos überzeichnet“, sagt Schumacher. Nun liege der Ball beim Land in Düsseldorf. Dort werde man sich die Förderanträge anschauen und daraus im Sommer eine Vorschlagsliste erarbeiten und an die Bezirksregierung Arnsberg weiterleiten. Schumacher: „Wenn der Antrag aus Neuenrade in diesem Jahr bewilligt wird, wird die Ausführung der Arbeiten aber erst in den Jahren 2022 und 2023 erfolgen.“

Größere öffentliche Beschwerden gab es erstmals im September 2018. Auch die SPD stellte zu der Zeit einen Antrag an den Stadtrat, der den Zustand der Kunstrasenplätze in Neuenrade, Affeln und auch Küntrop thematisierte. Der Affelner Kunstrasenplatz, den der SV Affeln nutzt, stand auf der Prioritätenliste oben. Der SV Affeln ist im Dorf eine große Nummer: 1000 Mitglieder, davon 300 in der Fußballabteilung. Damit hat dieser Verein im Dorf sicher eine gesellschaftliche Bedeutung.

Der Affelner Sportplatz (Baujahr 2002) ist arg abgenutzt: Die grünen Halme verschwinden zum Teil gänzlich unter einer Sandschicht. An den Platzrändern gibt es einige Ecken, an denen der Kunstrasen ausfranst.

Auch das Neuenrader Waldstadion benötigt einen neuen Belag. Etwas jünger (Baujahr 2005) als der Affelner Platz, wird er aber stärker beansprucht. Die Schulen, Hobbykicker und Leichtathleten nutzen das Gelände ebenso wie die Fußballabteilung des TuS mit zehn Jugend- und zwei Seniorenmannschaften.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare