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Erster Preis für Babywald-Gestalter

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Von: Michael Koll

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Bürgermeister Antonius Wiesemann (links) überreichte die Heimatpreise 2022, dotiert mit insgesamt 5000 Euro.
Bürgermeister Antonius Wiesemann (links) überreichte die Heimatpreise 2022, dotiert mit insgesamt 5000 Euro. Den ersten Preis gab es für Babywald-Initiator Horst Hanke ( Mitte). © Michael Koll

Der Heimatpreis 2022 geht an die Organisatoren des Babywalds. Den zweite Rang sicherten sich die Ehrenamtler des Arbeitskreises Grüner Daumen. Und Bronze ging an die Redaktion des Mitteilungsblattes „AltenAffelnAktuell“.


Neuenrade – Bürgermeister Antonius Wiesemann (CDU) verlieh die mit insgesamt 5000 Euro dotierten und in diesem Jahr zum vierten Mal vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Preise am Dienstagnachmittag im Neuenrader Rathaus. Die Babywald-Gestalter bekamen 2500 Euro, der Grüne Daumen 1500 und die Altenaffelner Macher des „Stadtteil-Blättchens“, wie Wiesemann es nannte, bekommen immerhin noch 1000 Euro. Der Bürgermeister lobte: „Alle Preisträger engagieren sich stark vor Ort und identifizieren sich mit ihrer Stadt und ihrem Ortsteil.“

Babywald: Hankes Idee stieß schnell auf Gegenliebe

Die ersten Pflanzungen im Babywald – seinerzeit noch auf dem Kohlberg – wurden 2010 vorgenommen. Initiator Horst Hanke erinnerte sich: „Ich hatte davon gehört, dass die Iserlohner Brauerei dort einen solchen Wald sponserte. Da habe ich mir gedacht, das geht doch auch hier.“ Schnell sei seine Idee in der Politik auf Gegenliebe gestoßen. Und die Abteilung Stadtverschönerung des Forums Neuenrade habe dann die Federführung bei der Umsetzung übernommen.

Liebevolle Pflege der Grünanlagen

Den Arbeitskreis Grüner Daumen gibt es seit exakt zehn Jahren. Die Hobby-Gärtner kümmern sich um Beete und Straßenbegleitgrün in der Kernstadt. Die bepflanzten Grünflächen hegen und pflegen sie mit viel Liebe und gewaltigem Einsatz.

Und Altenaffeln aktuell startet vor 20 Jahren

Sogar bereits vor 20 Jahren wurde „Altenaffeln aktuell“ ins Leben gerufen. „Manfred Schmidt hatte – noch bevor er Ortsvorsteher wurde – die Idee“, berichtet Andreas Wiesemann-Hesse, der den Preis entgegen nahm. „Wir haben die erste Ausgabe, die zunächst nur eine einmalige Sache für Zugezogene sein sollte, in seinem Keller und mit seinem Computer ausgedruckt.“ Derzeit entstehe die 40. Ausgabe des zweimal jährlich erscheinenden Blattes. Die Mitteilungsblätter werden nach wie vor bei jedem Altenaffelner Haushalt in den Briefkasten gesteckt. „Das Ergebnis ist quasi eine Stadtteil-Chronik, wenn wir uns alle 40 Ausgaben einmal anschauen.“

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