Ferienspaß

„Eins der besten Programme“

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Beim Trampolinsprung hatten die Kinder sichtlich Spaß.

Es war für die Kinder ein turbulenter Abschluss einer spannenden Woche. Einer Woche mit viel Bewegung, alten und neuen Freunden und auch mit Kunst. Gestern gab es daher die große Abschlussshow der Kinder, welche sich für den Akrobatik- und Jonglageworkshop eingeschrieben hatten.

Auch die Kinder der Abteilung Kunst machten mit. Sie hatten eben Vormittags mit Holzskulpturen zu tun und am Nachmittag stießen sie dann zur Zirkustruppe hinzu. Die hatte Daniel Kunz aus Iserlohn trainiert. Kunz, der sein Handwerk selbst bei einem Kölner Zirkus gelernt hatte, brachte den Kinder bei mit Tellern, Tüchern und Bällen zu jonglieren, Zauberkunststückchen aufzuführen oder sich akrobatisch zu betätigen. Gestern dann durften Eltern, Großeltern aber auch die Sozialarbeiterinnen und die angeheuerten Betreuerinnen die Show in der Turnhallen an der Niederheide bewundern.

Die Eltern scheinen das Ferienspaßangebot zu schätzen. Eugen Bojko, dessen Tocher Jewa bei der Truppe mitmachte, fand das Angebot super. „Die Kinder sind beschäftigt, die Eltern zufrieden.“ Keine Probleme hat er damit, dass die Kinder zu Corona-zeiten beim Ferienspaß zusammenkommen. Er nehme die Pandemie schon ernst. Doch mittlerweile wisse er nicht mehr so recht, was er von all den Maßnahmen halten solle. Stefanie Besser, berufstätige Mutter, findet das Ferienspaßangebot gut. Eine Woche sei auch genug. „Das Angebot reicht“. Corona habe bei dem Ferienspaß für sie keine Rolle gespielt.

Für jeden Geschmack etwas dabei

Während der Show saßen die Gäste dann weit auseinander in kleinen Familiengrüppchen zusammen und applaudierten viel, auch wenn die eine oder andere Aufführung nicht immer gleich auf Anhieb klappte. Souverän führte Conférencier Kunz mit Musik und Ansagen durchs Programm. Die Kinder – allesamt im Grundschulalter – hatten gute Fertigkeiten in der einen Woche entwickelt: Finn zum Beispiel gerierte sich als Zauberkünstler, teilte per Zauberstab und Tuch eine Banane in drei Teile, ein Mädchen führte einen Bechertrick vor. Akrobatik mit Partnern, Freestyle-Sprungtechnik mit Drehung, Teller- und Balljonglage in Kombination mit Turnübungen, fliegende Tücher, rotierende Federstäbe, Clownerien – es war einfach für jeden Geschmack etwas dabei.

Zum Schluss zeigten sich dann alle Teilnehmer noch mal beim akrobatischen Gruppenbild, dann war die Show zu Ende. Auch Ferienspaß-Organisatorin Mandy David und die Helferinnen Alina, Lena und Jaqueline wurden noch nach vorne gebeten und am Schluss gab es für Erwachsene und Kinder noch je eine Rose. Für die Kinder war es ganz offensichtlich eine Top-Veranstaltung. Sehr gut hatte es Karlotta und Jewa gefallen und von den erfahrenen Ferienspaßbesucherinnen Finja und Luisa hieß es: „Das war eins der besten Programme, die es je gab.“ Mehr Lob geht nicht. Bewegung stand auch im Fokus der Aktion Handball, organisiert von Diplompädagogen Daniel Schwebe. Er hatte Handballer angeheuert, die mit den Teilnehmern Spiel- und Übungsformern mit Hand und Ball, Ballschule und Koordinationsschulung mit (Hand-)Bällen trainiert hatten.

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