Darum ist Neuenrades Partnerstadt Klingenthal jetzt "Große Kreisstadt"

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Neuenrades Oberbürgermeister Antonius Wiesemann (rechts) gratulierte seinem Klingenthaler Amtskollegen Thomas Henning mit einem Präsent.

Neuenrade/Klingenthal - Den Status „Große Kreisstadt“ hat ab sofort Neuenrades Partnerstadt Klingenthal im sächsischen Vogtland inne.

Neuenrades Bürgermeister Antonius Wiesemann war beim offiziellen Festakt dabei und überbrachte Glückwünsche aus der Hönnestadt. 

Den Weg frei gemacht für diesen neuen Titel hatte der sächsische Landtag Ende Mai mit einer Änderung der Gemeindeordnung. Diese ermöglicht es Städten wie Klingenthal, die 1994 ihren Status als Kreissitz in Folge der Kreisgebietsreform verloren hatten, einen Antrag zu stellen, sich künftig „Große Kreisstadt“ nennen zu dürfen. 

Chance sofort genutzt

Klingenthal nutzte diese Chance. Nach einem einstimmigen Beschluss des Stadtrates wurde ein entsprechender Antrag gestellt – und positiv beschieden. Denn in der vergangenen Woche übergab Sachsens Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller die Urkunde. Wöller hob in seiner Festansprache die „fleißige Arbeit der Stadt Klingenthal in den vergangenen Jahren“ hervor. 

Henning jetzt Oberbürgermeister

Thomas Henning, der sich nun Oberbürgermeister von Klingenthal nennen darf, erwiderte in seinen Dankesworten, dass der Status „Große Kreisstadt“ Klingenthal die Möglichkeit gebe, auch weiterhin viel zu bewegen. Neue Strukturen müssten geschaffen werden, um Klingenthal zu einem wichtigen Zentrum im oberen Vogtland zu machen. Für diese Maßnahmen werde er auch weiterhin alles daran setzen, Fördermittel vom Land zu erhalten. Er könne sich beispielsweise vorstellen, weitere Behörden in Klingenthal anzusiedeln. 

So kommt Klingenthal aus dem Feiern gar nicht heraus, wird doch in diesem Jahr auch die Verleihung der Stadtrechte vor 100 Jahren mit vielen Veranstaltungen gefeiert.

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