Darum braucht die Stadt Neuenrade schon wieder einen Jugendarbeiter

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Felix Oblotzki (links) verlässt Neuenrade.

Neuenrade – Die Stadt Neuenrade muss wieder einen neuen Diplom-Sozialarbeiter oder einen Diplom-Pädagogen suchen.

Felix Oblotzki, der seit nunmehr zwei Jahren in Neuenrade die Jugendarbeit neu mit aufgebaut hat, wird seinen Vertrag nicht verlängern. Es seien persönliche Gründe, die Oblotzki zu diesem Schritt veranlasst hätten, sagte Dierk Rademacher, zuständiger Amtsleiter bei der Stadtverwaltung Neuenrade, auf Nachfrage. 

Die Stelle ist unbefristet bei 39 Wochenstunden. Zu tun gibt es reichlich, die Bereitschaft nachmittags und gelegentlich an den Wochenenden zu arbeiten, sollte zudem vorhanden sein. In Neuenrade gibt es einen offenen Jugendtreff an der Niederheide. Dort war auch der Einsatzort des bisherigen Stelleninhabers. Die neue Kraft sollte bei der Gestaltung eines vielseitigen Freizeitangebotes für Kinder und Jugendliche mitwirken. 

"Eigeninitiative und Engagement" erwartet

Die Neuenrader Verwaltung erwartet darüber hinaus „Eigeninitiative und Engagement für zeitgemäße und zukunftstragende Ansätze der offenen Jugendarbeit“. Die neue Kraft sollte zudem bestehende Projekte mit den ortsansässigen Schulen weiterführen und entwickeln. Klare Sache, dass die Arbeiten auch recht hohe Ansprüche an die Kommunikationsfähigkeiten stellt. Fortbildungen sind erwünscht. Voraussetzung für diesen Job ist eine abgeschlossene Fachhochschul- oder Hochschulausbildung. Auch sollten Erfahrungen in der Sozialarbeit mit Kindern und Jugendlichen vorhanden sein und eine Fahrerlaubnis der Klasse B (Auto). V

erwaltung und Politik widmen der Kinder- und Jugendarbeit viel Aufmerksamkeit. In die nötige Infrastruktur wurde viel Geld investiert. Das Jugendzentrum wurde organisatorisch neu aufgestellt und ist am Ort gut vernetzt. Sozialarbeiterin Mandy David ist neben dem scheidenden Felix Oblotzki für das Jugendzentrum zuständig. 

Fachmann für aufsuchende Jugendarbeit

Zudem gibt es inzwischen einen Fachmann, der sich um die aufsuchende Jugendarbeit kümmert. Der Stadt ist es gelungen, die seit langem offene Stelle für die aufsuchende Jugendarbeit zu besetzen. Daniel Schwebe heißt der Mann. Er war zuvor in Hagen tätig und arbeitet nun 25 Stunden pro Woche in der Hönnestadt.

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