Dahler Straße in Neuenrade: Auftakt zur Sanierung

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Vermessungsarbeiten gestern an der Dahler Straße. Die Daten dienen der Fahrbahnsanierung der Ortsdurchfahrt.

Neuenrade - Es tut sich etwas in Sachen Dahler Straße: Die Fahrbahn der Ortsdurchfahrt soll neu gemacht werden. Am Mittwoch waren Mitarbeiter von Straßen.NRW vor Ort mit Vermessungsarbeiten befasst.

Sobald die Daten vorliegen, wird die Planung in Angriff genommen – von der Stadt Neuenrade – obwohl das Land Straßenbaulastträger ist. Doch der Deal ist, dass Straßen.NRW die Bauarbeiten bezahlt und eben die Stadt Neuenrade das ganze in die Hand nehmen muss. 

Dabei ist die Straße mehr als marode. Wer aus Altena-Dahle kommend mit seinem Wagen via Kohlberg gen Neuenrade fährt, der fährt zunächst wie auf Parkett. Doch ab Ortsschild Neuenrade rumpeln Auto-, Lastwagen-, Motorrad- und Fahrradfahrer dann über einen Flickenteppich aus bröseligem Asphalt, der an den Fahrbahnrändern ausgefranst ist und in der Fahrbahnmitte Risse aufweist. Diese Ortsdurchfahrt ist ein besonders schlimmer Abschnitt der Landesstraße. 

Zustand dauert noch eine Weile an

Und bis sich das ändert, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern. Dabei soll nicht nur die Fahrbahndecke der Ortsdurchfahrt einfach erneuert werden, sondern der Abschnitt wird saniert. Marcus Henninger, Bauamtsleiter, sagte auf Nachfrage: „Nur eine neue Fahrbahndecke auftragen reicht nicht, da muss schon substanziell mehr gemacht werden“. Allerdings rechnet Henninger nicht damit, dass die Arbeiten in diesem Jahr noch aufgenommen werden. Wenn man Glück habe, bekomme die Stadt die Vermessungsdaten vor den Sommerferien. Die Planung könne dann im Herbst stehen. Nach Vergabe erfolge die Ausführung der Arbeiten dann 2019. 

Seitens der Stadt wurden im Vorfeld schon Hausaufgaben gemacht. Eine Kanalbaumaßnahme wurde seinerzeit vorgezogen, falls der Landesbetrieb bei der Sanierung der Kohlbergserpentinen auch kurzfristig die Ortsdurchfahrt erneuern wollte. Das ist bekanntlich nicht geschehen. Aber jetzt geht es voran, das Projekt wurde in Angriff genommen. Über den zu erwartenden Kostenrahmen konnte Henninger noch nichts sagen, dafür sei das Planungsstadium zu früh. Was einen weiteren Ausbau der Straße anbelangt, wie zum Beispiel eine Verlängerung des vorhandenen Gehweges, dafür sieht Henninger keine zwingende Notwendigkeit. 

FWG-Vorschlag zur Sanierung

Berührt vom Thema Sanierung der Ortsdurchfahrt ist auch ein FWG-Vorschlag. Die Fraktion hatte in einem Antrag an den Rat, den Bau eines Kreisels an der Einmündung Dahler Straße/Poststraße/Erste Straße angeregt. Inzwischen, nach diversen Debatten, tut sich in dieser Hinsicht etwas. So ist das ganze wohl zu einem Projekt der Universität Siegen geworden. Der Kreisel werde im Rahmen einer Studienarbeit Thema sein, erläuterte Henninger. Das funktioniere ähnlich wie in Balve. Dort ist der neue Kreisel ja auch im Rahmen eines studentischen Projektes erarbeitet worden.

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