Am Schöntaler Weg

Moscheebau: Darum verzögert sich der Beginn der Arbeiten

Auf dieser Fläche am Schöntaler Weg soll die neue Moschee entstehen.

Neuenrade - Still ruht der See, was den Baubeginn der Moschee am Schöntaler Weg in Neuenrade anbelangt.

Das Vorstandsmitglied des Türkisch-Islamischen Kulturvereins Neuenrade und Umgebung, Hamit Yilmaz, teilte auf Nachfrage mit: „Wir sammeln noch die Angebote, außerdem warten wir auf die Freigabe für die Statik.“ Yilmaz hofft, dass dies so schnell wie möglich passiert. 

Coronavirus in Neuenrade: Seit Mitte März hat sich nichst mehr getan

Die Verzögerung erklärte der ehemalige Vorsitzende des Vereins, der nun Moscheebeauftragter ist, mit der Pandemie. „Corona hat uns auch getroffen“, sagte er. Damit hat sich seit Mitte März in Sachen Moscheebau nichts mehr getan. Bereits am 19. März hatte Yilmaz gesagt, dass er umgehend die Berechnung der Statik in Auftrag geben und zeitnah Angebote verschiedener Handwerker einholen wolle, damit die Gemeinde so schnell wie möglich mit dem Moscheebau beginnen könne. 

Die geplante Moschee (geschätzte 1,5 bis 2 Millionen Euro Baukosten) soll Platz für 500 Menschen bieten. In dem Gebäude sind auch Schulungs- und Seminarräume geplant. Finanziert wird der Neubau aus Spendengeldern, aber auch aus dem Verkauf des bisherigen Moscheegebäudes samt Grundstück an der Bahnhofstraße für 300 000 Euro an die Stadt. 

Emug managt den Bau

Die Europäische Moscheebauunterstützungsgemeinschaft aus Köln (Emug) um den Geschäftsmann Ibrahim El-Zayat managt den Bau der Moschee und wird auch als Besitzerin des Grundstücks am Schöntaler Weg ins Grundbuch eingetragen (wir berichteten). Bis das Bauprojekt abgeschlossen ist, bleibt die Gemeinde/der Kulturverein weiter im verkauften Gebäude an der Bahnhofstraße und zahlt Miete an die Stadt Neuenrade.

Mehr zum Coronavirus und den Auswirkungen auf die Region lesen Sie hier im MK-Liveticker.

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