Nächste Reihentestung bereits in Vorbereitung

Corona-Fall in Kita Sausebraus: Erste Testergebnisse liegen vor

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Völlig verwaist sind derzeit die Spielgeräte auf dem Außengelände der Kita Sausebraus. Am Montag wurde die Einrichtung wegen eines Corona-Falls geschlossen. Jetzt liegen die Ergebnisse des ersten Massentests vor.

Neuenrade – Nach einem bestätigten Corona-Fall bleibt die städtische Kita Sausebraus weiter geschlossen. Seit Freitag liegen die Ergebnisse der Corona-Reihentestung vor, die am Mittwoch in der Einrichtung stattgefunden hatte. Mit einer Ausnahme. 

„Alle bisher ausgewerteten Tests sind negativ.“ Mit diesen guten Neuigkeiten wendete sich Gerhard Schumacher, Kämmerer der Stadt Neuenrade und Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, gestern an die Redaktion. Seit Anfang der Woche ist die Kita Sausebraus geschlossen, weil ein Kind mit Symptomen positiv auf das Coronavirus getestet worden war (wir berichteten).

Weil in der städtischen Kita bislang nach einem offenen Konzept gearbeitet wurde, die Kinder aus den verschiedenen Gruppen also untereinander Kontakt hatten, mussten alle Kinder und Erzieherinnen getestet werden. Ein einzelnes Ergebnis stehe zurzeit noch aus, erklärte Schumacher. Eines der Sausebraus-Kinder sollte im Laufe des Freitags nachgetestet werden.

Das Ergebnis dieses Abstriches erwartet Schumacher Anfang nächster Woche. Die weiteren 109 Tests fielen negativ aus. Die Abstriche waren am Mittwoch genommen worden. Mitte nächster Woche stehe bereits ein zweiter Massen-Abstrich für alle an, der die negativen Ergebnisse „hoffentlich bestätigen wird“, gab sich Schumacher optimistisch.

Die Auswertung der zweiten Testreihe soll voraussichtlich bis Freitag, 4. September, vorliegen. Die Stadt, die Trägerin der Kita ist, stehe im engen Austausch mit dem Kreis-Gesundheitsamt. „Ich bin sehr guter Hoffnung, dass wir vielleicht am Montag, 7. September, die Kita wieder öffnen können. Bis zum 4. bleiben erst einmal alle in Quarantäne“, so Schumacher.

Sollte die Kita Anfang übernächster Woche wieder den Betrieb aufnehmen, werde es Anpassungen im Betriebsablauf geben. „Die Besuchsmöglichkeiten für Kinder in verschiedenen Gruppen werden wir wieder zurückfahren“, so Schumacher. Sollte dann ein Coronafall auftreten, müsste nur diese Gruppe und nicht die ganze Einrichtung geschlossen werden.

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