Nach Versammlung

Chorgemeinschaft verliert halben Vorstand: So geht es weiter

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Bilden den neuen Dreiervorstand: (von links) Mechthild Wegener, Ulrike Bott, Sandra Schmidt.

Altenaffeln – Es kam nicht überraschend, dass drei bisherige Vorstandsmitglieder der Chorgemeinschaft Altenaffeln am Freitag nicht erneut für einen Posten im Vorstandsteam kandidierten.

Die verbleibenden drei Vorstandsmitglieder hatten deshalb bereits im Vorfeld die Fühler nach Nachfolgern ausgestreckt – allerdings vergeblich. Dies änderte sich auch während der Versammlung im Bürgerhaus nicht. 

Karin und Markus Blumöhr sowie Tobias Raphael kandidierten nicht erneut. Raphael sagte überdies, auch als Sänger nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Mechthild Wegener, Ulrike Bott und Sandra Schmidt machen weiter. 

"Werden es nicht alleine schaffen"

Vorstandssprecherin Schmidt erklärte, dass gemäß Satzung der Vorstand aus drei bis sechs Personen bestehen müsse. Wegener, Bott und Schmidt würden die Geschäfte also zunächst allein weiterführen. „Allerdings werden wir das nicht alles alleine schaffen. So werden wir für einzelne Vorhaben projektgebundene Arbeitsgruppen bilden, in die wir Euch einbinden müssen“, erläuterte Schmidt den Mitgliedern. 

Spontan bildeten sich zwei solche Arbeitsgruppen – eine für eine Sängerwanderung in diesem Jahr, sowie eine weitere für eine Sängertour mit zwei Übernachtungen, die 2021 stattfinden soll. 

90-jähriges Bestehen gefeiert

Den Jahresbericht des Vorstandes für 2019 hielt Ulrike Bott: Dabei blickte sie insbesondere auf einen Auftritt beim Flötenorchester in Hagen zurück, aber auch auf das eigene Jubelfest. Das 90-jährige Bestehen der Chorgemeinschaft wurde an zwei Tagen mit Gastchören groß gefeiert. 

Markus Blumöhr bilanzierte bei seinem Kassenbericht ein erwirtschaftetes Plus. 

"Mangelhafte Probenteilnahme"

Sandra Schmidt bemängelte bei ihrem Jahresbericht die „mangelhafte Probenteilnahme“ der 32 aktiven Sänger. Im Schnitt lag diese bei 39 Proben bei 75 Prozent. Weiter unterstrich sie, dass es notwendig sei, weitere Mitstreiter zu finden, nicht nur Jüngere, „auch das Mittelalter ist gefragt“. 

Dann ehrte Schmidt die Weißen Raben: Bei lediglich einer Probe fehlten Kunigunde Köper sowie Elisabeth Hesse. Zweimal passen musste Hildegard Krippendorf.

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