Bis zur Schulöffnung soll alles fertig sein

Burgschule: Wasserschäden werden beseitigt

Nachdem das Kellergeschoss der Schule unter Wasser stand, musste Estrich verlegt werden, jetzt muss noch ein neuer PVC-Boden her, der aktuell verlegt wird.
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Nachdem das Kellergeschoss der Schule unter Wasser stand, musste Estrich verlegt werden, jetzt muss noch ein neuer PVC-Boden her, der aktuell verlegt wird.

Bald geht die Schule wieder los und alles muss fertig sein. Und so werkeln Handwerker und Hausmeister fleißig in der Burgschule, um die Wasserschäden durch den Starkregen zu beseitigen.

Vor allem im Untergeschoss werden gerade neue Fußbodenbeläge verlegt, zuvor musste Estrich aufgebracht werden, nachdem eine durchweichte Lattenunterkonstruktion beseitigt wurde.

Nötig war das geworden, weil die Feuchtigkeit auch in den Untergrund gezogen war. Der Grund: „Bis zu 40 Zentimeter hoch stand das Wasser in der Schule“, berichtete Brigitte Neuhaus, Ingenieurin im Bauamt der Stadt. Das Wasser war aus Richtung Bundesstraße in die Schule gelaufen.

Großer Sanierungsaufwand vor allem im Altbau

Insbesondere im Altbau war der Sanierungsaufwand groß. Dort lag der Boden auf einer Holzkonstruktion und die sei nicht mehr zu gebrauchen, sagte Neuhaus. Statt Holz wurde nun Estrich verlegt. Kaum war der trocken, wurde am Donnerstag der neue PVC-Boden verlegt. Viele Nebenarbeiten gilt es dabei noch zu erledigen: Fußleisten verlegen, streichen und Möbel müssen gerückt werden.

Bis zum Schulstart in der kommenden Woche wird hier sicher alles picobello sein.

In der Burgschule war es beim Starkregenereignis richtig dramatisch geworden. Doch den Worten von Brigitte Neuhaus ist zu entnehmen, dass an diesem Tag und in der Folgezeit alle einen guten Job gemacht haben. Neuhaus lobte dabei auch die Handwerker. „Das hat richtig Spaß gemacht. Die haben sich, als sie gehört hatten, dass es um ein Schulgebäude geht, besonders ins Zeug gelegt und alles gemacht, was ging.“ Auch die Trocknungsfirmen hätten da geholfen. „Ich habe die schon angerufen, als ich noch im Wasser stand“, sagte Neuhaus.

407 Quadratmeter mussten hergerichtet werden

Insgesamt galt es rund 407 Quadratmeter herzurichten. Die größte Fläche hat dabei die Offene Ganztagsschule mit 188 Quadratmetern, gefolgt vom Hausmeisterbereich, Heizraum und Waschküche mit 114 Quadratmetern und der Betreuung-8-bis-13-Uhr mit 75 Quadratmetern. Ein guter Teil konnte mit den Trocknungsgeräten hergerichtet werden.

Der Gesamtschaden ist schwer zu beziffern. Brigitte Neuhaus geht sehr „grob geschätzt von 40 000 bis 50 000 Euro“ aus.

Zusammenhalt und Einsatz

Besonders wichtig scheint der Zusammenhalt und Einsatz zu sein, den die Menschen für ihre Schule gezeigt haben. Brigitte Neuhaus rief beim Wassereinbruch alle Neuenrader Hausmeister an und auch die Frauen aus der OGS hätten enormen Einsatz gezeigt, gar Verwandtschaft mobilisiert und private Pumpen organisiert. Es gelang auch, die neuen Heizungen zu schützen, die um „die 100 000 Euro Wert“ seien, sagte Neuhaus. Auch eine Nachtwache musste her, weil die Fenster offen standen. Auch Bürgermeister Antonius Wiesemann (CDU) und die EDV-Leute der Stadt seien im Einsatz gewesen und hätten sauber gemacht.

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