Flüchtlingsbetreuung / Jugendzentrum

Bufdi-Stellen in Neuenrade werden frei

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Bürgermeister Antonius Wiesemann und Zelius/Bücherei-Leiterin Sandra Horny werben für die freien Bufdi-Stellen im Bereich der Flüchtlingshilfe.

Neuenrade - Die Stadt hat wieder Bufdi-Stellen zu vergeben. Vor allem im Bereich Zelius/Bücherei werden Menschen gesucht, die sich im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes um Flüchtlinge oder die Belange von Flüchtlingen kümmern sollen.

Die Verträge mit den beiden aktuellen Bufdis laufen kurz- und mittelfristig aus. Das erläuterten gestern Zelius- und Bücherei Chefin Sandra Horny sowie Bürgermeister Antonius Wiesemann. Horny und Wiesemann hoben dabei die Bedeutung der Stellen hervor.Die ehrenamtliche Arbeit sei sicher nicht so möglich gewesen ohne die Freiwilligen, sagte Horny. 

Vielfältige Arbeit

Die Arbeit ist vielfältig und reicht von Transportfahrten, Begleitung zu Behörden über Möbeltransporte bis hin zu Vertretungsarbeiten im Bereich Sprachkurse oder Kinderbetreuung. Da Fahrdienste erforderlich sind, muss ein Pkw-Führerschein vorhanden sein. 

Für mindestens sechs Monate und bis zu einem Jahr möge sich der- oder diejenige bewerben. Dabei muss es nicht unbedingt der Klassiker sein – sprich der Student, welcher die Wartezeit bis zum Studium überbrückt. Auch der Frührentner/ Pensionär, der Spaß an dieser Aufgabe habe und sich gesellschaftlich einbringen möchte, sei gern gesehen, sagte der Bürgermeister. Auch Pensionäre willkommen Geld gibt es auch für diese Arbeit. 

Kooperation mit Iserlohn

Ein Bufdi erhält eine Art Taschengeld in Höhe von 170 Euro (pro Monat, plus Fahrtkostenpauschale in Höhe von 30 Euro). Es gilt die 39-Stunden-Woche. Natürlich würden die Bufdis nicht einfach auf die Flüchtlinge „losgelassen“. Sie werden Seminare und Schulungen besuchen, wo es dann auch um Sozialkompetenz geht. Da kooperiere man mit Iserlohn, erläuterte Horny. 

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass Bufdis und Flüchtlinge mit der Zeit ein Vertrauenverhältnis aufbauen und soziale Kontakte entstehen würden. Die Arbeit sei auf jeden Fall menschlich bereichernd, bestätigt Horny. Auch im Jugendzentrum ist noch eine Bufdi-Stelle frei, erläuterte Bürgermeister Wiesemann. 

Insgesamt verfügt die Verwaltung über fünf Stellen, von denen drei vakant werden. Bewerbungen sind an Bürgermeister Wiesemann zu richten oder im Falle der Zelius/Bücherei-Stellen auch an Sandra Horny.

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