Bürgermeister Antonius  Wiesemann wird 60 Jahre alt

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Bürgermeister Antonius Wiesemann ist am31. Januar 60. Jahre alt.

Neuenrade - Bürgermeister Antonius Wiesemann wird vollendet am 31. Januar sein 60. Lebensjahr. Der ehemalige Unternehmer und Vater von fünf erwachsenen Kindern (vierfacher Opa ist er auch) ist nun gut dreieinhalb Jahre Bürgermeister der Neuenrader.

Inzwischen ist er ein bisschen grauer geworden und hat sich in seiner Rolle als Bürgermeister ohne Zweifel etabliert, und in seiner öffentlichen Rolle scheint er sich inzwischen durchaus wohl zu fühlen. Auch hat er ein Eigenheit abgelegt – er spricht nur noch ganz selten von sich in der dritten Person. Nur ab und zu meldet er sich am Telefon mit „...der Wiesemann“.

Dass der Wechsel von der freien Wirtschaft in die Verwaltung nicht ganz einfach gewesen ist, das lässt er manchmal anklingen und äußert seinen Frust, wenn sich Vorgänge und Vorhaben unter dem Diktat der Vorschriften nicht so schnell umsetzen lassen wie in einem Unternehmen. Da habe er schon manches mal in den Tisch beißen können, sagte der Bürgermeister mal bei einer Gelegenheit.

Ohne Zweifel hat er Management-Qualitäten. Er packt Dinge an, sucht Lösungen und setzt sie für „sein Neuenrade“ um. Zweifellos ist in Neuenrade die Flüchtlingskrise unter seiner Regie gut gemanagt worden. Dabei nimmt er auch die Menschen in die Pflicht. Und es gibt auch genügend Leute, die ihren Toni nicht im Stich lassen dabei. Die finanzielle Unterstützung durch die Unternehmerschaft für Neuenrader Schulen ist ein weiteres Beispiel.

Wiesemann kommt offenbar auch gut an bei den Menschen: Er ist verbindlich, manchmal hemdsärmelig und er verliert die Interessen der Stadt Neuenrade dabei nie aus den Augen. Aber: Bei manchen Projekten fehlt es ihm an nötiger Transparenz: Einiges läuft dabei ohne Öffentlichkeit, die in manchen Fällen dann aber doch dem Projekt gut tun würde. Da steckt noch zuviel Unternehmertum in ihm.

Bei Vereinen und Verbänden Neuenrades war und ist er ehrenamtlich aktiv: Ob Stadtmarketingverein, Freiwillige Feuerwehr, Katholische Kirchengemeinde, Jagdgenossen oder Grüner Daumen. Die CDU lobt ihren Toni, der bei der Ortsunion groß geworden ist und sich bei der Partei viel eingebracht hat. 1989 trat der der CDU bei, war zehn Jahre sachkundiger Bürger, war danach Ratsmitglied und tummelte sich bei allen wichtigen Ausschüssen der Stadt bis er Ende Mai 2014 von den Neuenradern zum Bürgermeister gewählt wurde.

Ein offizielles und warmherziges Lob spricht Torsten Schneider, Chef der Ortsunion, zu Antonius Wiesemanns Geburtstag aus: „Die CDU Neuenrade ist sehr glücklich, mit Toni Wiesemann einen derart engagierten, erfolgreichen und zugleich bodenständigen Bürgermeister zu haben, der immer das Ganze sieht und die Stadt Neuenrade und deren positive Entwicklung im Herzen trägt“. Das „überragende Wahlergebnis aus 2014“ finde in der „hervorragende Arbeitsleitung des Bürgermeisters und der Verwaltung“ Ausdruck. Torsten Schneider betont: „Toni genießt unser vollstes Vertrauen und wir bauen fest auf ihn. Wir gratulieren ihm von Herzen und wünschen ihm viel Gesundheit, Energie und Schaffenskraft für unser aller Wohl.“

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