Wunsch: Altstadtflair beibehalten

Bürgermeister-Schmerbeck-Platz: Das sagen Händler und Besucher zur geplanten Neugestaltung

Der Neuenrader Wochenmarkt soll auch nach der Umgestaltung wieder auf dem Bürgermeister-Schmerbeck-Platz stattfinden. Für die Zeit der Arbeiten wird allerdings noch nach einer Alternative gesucht.
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Der Neuenrader Wochenmarkt soll auch nach der Umgestaltung wieder auf dem Bürgermeister-Schmerbeck-Platz stattfinden. Für die Zeit der Arbeiten wird allerdings noch nach einer Alternative gesucht.

Zumindest die Markthändler sind zufrieden: Mit dem Konzept zur Neugestaltung des Bürgermeister-Schmerbeck-Platzes, aber vor allem mit der persönlichen Wertschätzung.

Denn, der erste Entwurf, der den Platz als variables Konzept mit teils beweglichen Elementen zeigt, wurde den Händlern unlängst präsentiert. Unisono ließen sie durchblicken, dass sie es erfreulich finden, in die Planungen mit einbezogen zu werden.

Hans-Joachim Redix, unter anderem mit Kartoffeln und Eiern auf dem Markt vertreten, sagt: „Ich find es toll. Es wird ein schöner neuer Platz.“ Das Projekt zeige auch, dass der Wochenmarkt an Attraktivität gewonnen und eine Bedeutung für die Stadt habe. Schön sei, dass auch deshalb investiert werde. Als Praktiker habe man auch ein oder zwei Tipps an die Planer weitergegeben. Die Stromversorgung beispielsweise könne verbessert werden.

Der Entwurf findet Zustimmung

Auch Gemüsehändler Münür Yildiz freut sich, dass er gefragt wurde: „Gut, dass so etwas gemeinsam entschieden wird. Gedankenaustausch ist super und eine Modernisierung ist immer gut“. Der Entwurf findet seine Zustimmung. „Das wird ein super schöner Platz.“ Auch Scherenschleifer Alexander Wandel findet die Planungen ansprechend.

Gemüsehändler Münür Yildiz findet die vorgestellte Planung gut.

Was die Marktbesucher anbelangt: So gibt es bei den Befragten die Tendenz, dass man das alte Pflaster der Altstadt gut und angemessen findet, dieses gerne erhalten wissen würde. Uwe Laudert zum Beispiel hat sich längst an das Kopfsteinpflaster gewöhnt und sagt: „Das passt ja zum Begriff Altstadt.“ Aber er sieht auch die Problematik mit dem holprigen Untergrund für Ältere und wäre einem Kompromiss durchaus zugetan. Eine andere Gestaltung solle aber schon ansprechend sein. Hauptsache es werde „nicht so ein Desaster wie in Lüdenscheid“, wo schon wenige Tage nach der Neugestaltung alles unschön ausgesehen habe.

Auch Antreteplatz der Schützen

Auch Ralf Hohmeister fände es gut, wenn die Strukturen im Groben beibehalten würden. Ein bisschen mehr Gastronomie wäre aber okay. Für ihn spielt durchaus auch Tradition eine Rolle. „Das ist unser Antreteplatz“, sagt er als Schütze.

Christiane und Thomas Riecke finden gut, dass sich etwas rührt. „Das was passieren muss, ist allen klar.“ Christiane findet gut, dass der Eisdiele mehr Platz eingeräumt werden soll. Und dass der Untergrund des Platzes glatter werden soll, findet ihre Zustimmung. Beide sagen: „Die Älteren werden das goutieren.“ Sie wollen sich den Entwurf auf jeden Fall anschauen. „Es ist ja unsere Stadt. Nur meckern geht nicht.“

Auch die Anlieger werden noch befragt

Mevlut Cenik würde einen glatteren Untergrund befürworten. Noch ist auch das letzte Wort nicht gesprochen. Wie Bauamtsleiter Marcus Henninger noch einmal erläutert, würden Stadtverwaltung und Quartiersmanagement noch die unmittelbaren Anlieger befragen. Der weitere Entwurf werde auf jeden Fall noch online präsentiert und die Bürger könnten sich beteiligen.

Dann soll der endgültige Entwurf möglichst in der Aprilsitzung vom Rat verabschiedet werden. Noch in diesem Jahr soll mit den Arbeiten am Platz begonnen werden. Während der Bauzeit, die nach erster Schätzung des Bauamtsleiters gut zwei bis drei Monate in Anspruch nehmen werde, wird für den Markt eine Übergangslösung gefunden. Wo der Markt während dieser Zeit stattfinden wird, ist noch nicht abschließend geklärt. Henninger: „Der Markt soll innenstadtnah liegen und gut anfahrbar sein. Es gibt da Möglichkeiten.“

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