Informative Geburtstagsfeier

+
Bürgermeister Antonius Wiesemann hielt einen Vortrag mit aktuellen Strukturdaten für Neuenrade und gab einen Ausblick auf künftige Vorhaben.

Neuenrade - Die Senioren, die im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres 80 Jahre alt geworden sind, haben jetzt noch einmal gemeinsam gefeiert. 

Während die Senioren nebst Begleitung, während Pater Kamil und Pfarrer Dieter Kuhlo-Schöneberg und auch Bürgermeister Antonius Wiesemann recht entspannt am Tisch sitzen, da hatte das kfd-Team um Ulrike Wolfinger schon ein paar Stunden Arbeit hinter sich. Bereits um 13 Uhr hatten sich die vier Frauen getroffen. Die ehrenamtlich engagierten Frauen hatten im Philipp-Neri-Haus für leckeren selbstgebackenen Kuchen gesorgt und für herzhafte Schnittchenplatten, die Brote belegt mit Produkten heimischer Metzger. 

Beim Geburtstagskaffee wird all das auf einem appetitlich angerichteten Büfett präsentiert. Kaffee, Säfte, und Sekt werden gereicht. Klar, dass die Frauen auch bedienen und helfen, wo es möglich ist. Sie huschen zwischen Büfett, Tischen und Küche hin und her. Es ist einer jener Geburtstagsfeiern, bei der die Stadt gemeinsam mit der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde diejenigen, die im zweiten HalbJahr des vergangenen Jahres 80 Jahre alt geworden sind, zum Kaffeetrinken einlädt und für einen angenehmen Nachmittag sorgt. 

Der geistliche Impuls der beiden Gemeindeoberhäupter gehört zum Auftakt der Feier natürlich auch dazu. Pater Kamil spricht von Weisheit und Gelassenheit, Pfarrer Kuhlo-Schöneberg zitiert unter anderem eine Versfolge Mutter Theresas, bei der es darum geht, aus dem „Geschenk des Lebens“ etwas zu machen.

Das Schlusswort hat dann Pater Kamil, der das dann auf „Guten Appetit“ beschränkt. Das lassen sich die Gäste nicht zweimal sagen und gönnen sich Käsekuchen oder Schnittchen mit extra dünn geschnittenem Schinken. 

Bürgermeister Antonius Wiesemann muss schließlich an diesem Nachmittag noch arbeiten: Er hält einen Vortrag über Neuenrade mit aktuellen Strukturdaten und Entwicklungen. Demnach gehts der Kleinstadt im Vergleich zu anderen gut. Die Bevölkerungszahl mit rund 12400 Bürgern ist stabil mit aktueller Tendenz nach oben. Auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist in den vergangen Jahren gestiegen. 

Und dem negativen Pendlersaldo (mehr Neuenrader arbeiten außerhalb als innerhalb Neuenrades) kann der Bürgermeister etwas Positives abgewinnen: „Es gibt eben viele, die sich in Neuenrade wohlfühlen.“ Auch „für die Ortsumgehung“ wirbt das Stadtoberhaupt, welche „die Innenstadt vor allem vom Schwerlastverkehr weitgehend“ befreie. 

Neben vielen anderen Dingen in seinem Vortrag, präsentiert der Bürgermeister auch Projekte wie den Ausbau eines sicheren Radwegenetzes zwischen den Ortsteilen. Insgesamt sei gerade was den Verkehr anbelangt, die Zukunftsplanung aber nicht ganz einfach, sagt Wiesemann. „Wer weiß, ob nicht irgendwann der Brokkoli mit der Drohne geliefert wird“.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare