Buntes Angebot in der Niederheide

Kreativität mit langer Tradition in Neuenrade

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Das Angebot auf dem vorweihnachtlichen Kreativmarkt in der Aula der Hönnequellschule war vielfältig, die Besucher ließen sich vorab von den Ausstellern über die gezeigte Handwerkskunst informieren.

Neuenrade - Kreative Handwerkskunst, viele dazu gehörende Informationen, hohe Besucherzahlen und eine tolle Stimmung kennzeichneten am Wochenende den 18. Martinimarkt in der Aula der Hönneqellschule. Federführend war wieder der Neuenrader Kreativkreis. 26 Aussteller aus Neuenrade und der Region zeigten ihre künstlerischen Arbeiten. Der vorweihnachtlche Kreativmarkt wurde durch Bürgermeister Antonius Wiesemann eröffnet.

In seiner Begrüßung erinnerte das Stadoberhaupt an das historisch überlieferte Kreativverhalten der Neuenrader. Es sei Stadtgründer Graf Engelbert III. von der Mark gewesen, der neben dem Gertrudenmarkt der Stadt das Recht einräumte, auch einen Martinimarkt einmal im Jahr durchzuführen. Im Laufe der Jahrhunderte habe der Martinimarkt zwar nicht die Bedeutung des Gertrudenfestes bekommen, doch sei er ein Spiegelbild des kreativen Handelns in Neuenrade, sagte Wiesemann. Der Bürgermeister lobte ausdrücklich die handwerklichen Produkte und betonte, dass der Martinimarkt in den vergangenen Jahren zunehmend zur Attraktivität der Stadt Neuenrade beitragen habe. Neuenrades Erster Bürger wünschte dem Veranstalter weiterhin viel Kreativität und den Ausstellern den angestrebten Verkauf ihrer handwerklichen Produkte.

Der Bürgermeister würdigte auch das Engagement der Neuenader Jugendfeuerwehr. Der Nachwuchs der Floriansjünger war beim Kreativmarkt mit einer Tombola und Kinderschminken präsent, gleichzeitig wurden 3D-Autos gebastelt. Wiesemann lobte ausdrücklich die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr und bezeichnete ihr Engagement als beispielhaft. Er erinnerte daran, dass der Löschzug erst einen Tag vor Eröffnung des Martinimarktes bei der Bekämpfung eines Großbrandes in Werdohl mitgewirkt habe und nur einige Stunden später die Jugendfeuerwehr auf dem Martinimarkt unterstütze.

Der zweitägige Martinimarkt hat die Erwartungen des Veranstalters übertroffen. Nach der Eröffnung des Kreativmarktes war der Zuschauerzuspruch zunächst etwas zurückhaltend, steigerte sich dann aber während der Nachmittagsstunden und auch der gestrige Sonntag brachte hohe Besucherzahlen und gute Ergebnisse für die Aussteller.

Der 18. Martinimarkt war auch in diesem Jahr durch eine Vielzahl handwerklicher Produkte gekennzeichnet. Das Angebot reichte von Kosmetiktaschen bis zu dekorativem Buchdesign, von Geduld- und Geschicklichkeitsspielen über Kinder- und Babykleidung bis hin zu Perlen- und Weihnachtsschmuck. Im Blickpunkt der Besucher waren Glaskunst, gehäkelte Puppen und Tiere, Holzarbeiten, Weihnachtskrippen und Laternen, Edelsteinschmuck, Holzdeko, Einblick in die Arbeit der Imker, Schmuck aus Aludraht und Kaffeekapseln sowie 3D-Karten und 3D-Bilder. Als verkaufsfördernd wirkte sich das persönliche und vielfach humorvolle Gespräch zwischen Ausstellern und Besuchern aus.

Mit dem Verlauf des Martinimarktes zeigte sich der Neuenrader Kreativkreis zufrieden. Die Schwimmabteilung des TuS Neuenrade hatte erneut und mit großen Engagement die Bewirtung des Martinicafés übernommen.

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