Bürgerbeteiligung

Ideen und  Kritik online vorbringen

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Der Bürgermeister-Schmerbeck-Platz in der Altstadt.

Neuenrade - Wenn die Neuenrader für die Umgestaltung des Bürgermeister-Schmerbeck-Platzes (Brunnenplatz)Ideen einbringen wollen, so können sie das bald online tun.

Die Neugestaltung der Altstadt im Rahmen des integrierten städtischen Entwicklungskonzeptes (Isek) rückt näher und die Bürger sind gefordert – auch in Zeiten der Corona-Pandemie –, sich zu beteiligten, ihre Wünsche einzubringen. Diese Beteiligung ist wichtig, damit die Verwaltung und die eingeschaltete Agentur Stadtkinder nicht an den Bürgern vorbei planen. Eine größere Bürgerversammlung ist derzeit wegen der Corona-Pandemie nicht möglich, gleichwohl muss die Stadt Neuenrade handlungsfähig bleiben und die Planungen voranbringen. Deshalb haben die Verantwortlichen des städtischen Bauamtes ein Onlinemodell auf den Weg gebracht, um hier eine Bürgerbeteiligung zu ermöglichen, wie Richard Schwartpaul, Mitarbeiter des Bauamtes, im Gespräch mit der Redaktion erläuterte. Los geht es mit dem Projekt „Umgestaltung des Bürgermeister-Schmerbeck-Platzes“ in der Altstadt. Dafür wird eine Online-Plattform durch einen erfahrenen Dienstleister erstellt, die ab Montag kommender Woche, 18. Mai, freigeschaltet wird. Die Seite werde unkompliziert über den Online-Auftritt der Stadt als eine Unterseite erreichbar sein. „Auf dieser Online-Plattform werden die Bürger dann ihre Ideen und Mitteilungen, auch Kritk hinterlassen können“, sagt Schwartpaul. Die Plattform ist eine interaktive Karte, es wird verschiedenen Kategorien für unterschiedliche Handlungsfelder geben. Auch können bestehende Einträge favorisiert und kommentiert werden. Das müsse nicht unbedingt mit Klarnamen erfolgen, wie Mitarbeiter Richard Schwartpaul erläuterte, wäre aber für eventuelle Rückfragen oder eine Kontaktaufnahme natürlich hilfreich. Selbstverständlich muss die Bürgerbeteiligung nicht allein über diese Online-Plattform erfolgen. Wer Ideen und Konzepte zur Umgestaltung des Brunnenplatzes, wie der Bürgermeister-Schmerbeck-Platz gerne auch genannt wird, auf anderem Wege an die Verantwortlichen überbringen möchte, kann das auch per Post, telefonisch oder eben per E-Mail tun. Involviert ist natürlich auch das Quartiersmanagement, das von Natalie Kirsch und David Knospe repräsentiert wird (wir berichteten). Das Duo, welches sich pandemiebedingt noch nicht der Öffentlichkeit vorstellen konnte, soll den Neuenradern helfen, die Ideen und Projekte umzusetzen. „Die Quartiersmanager sollen zwischen der Stadt und den Bürgern, Gewerbetreibenden, Vereinen und vielen anderen vernetzen und den Dialog suchen“, hieß es. Richard Schwartpaul sagte, dass nicht jeder Vorschlag umgesetzt werden könne, aber die Erkenntnisse sollten als Grundlage für das weitere Vorgehen dienen und in die Planungen einfließen. Deshalb hoffen die Verantwortlichen auf eine rege Teilnahme der Bevölkerung, zumal „weitere solcher Beteiligungen“ geplant seien, ließ Schwartpaul durchblicken. Für die Umsetzung des Projektes „Bürgermeister Schmerbeck-Platz und das darin integrierte Wegekonzept (Barrierefreiheit)“ stehen laut Isek-Plan 550 000 Euro zur Verfügung, bei einem Eigenanteil der Stadt in Höhe von 330 000 Euro. Umgesetzt werden soll diese sicherlich stadtbildprägende Maßnahme in den kommenden zwei/drei Jahren

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