Langsam fahren und lastwagenfrei

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Heinz Peter Barnowski an der viel befahrenen Garbecker Straße. ▪

NEUENRADE ▪ Die Bürgermeistersprechstunde nutzte der Küntroper Heinz Peter Barnowski am Dienstag, um dem Bürgermeister Klaus Peter Sasse einen Bürgerantrag zu übergeben.

Darin beantragt Barnowski „verkehrsregulierende Maßnahmen, unter anderem eine Geschwindigkeitsreduzierung, Rechts-vor-Links-Regelung und eine Begrenzung für das Fahrzeuggewicht auf 1,5 Tonnen für die Garbecker Straße in Küntrop zwischen Einmündung Dinneike bis zum Kreuzungsbereich B229.

Im Prinzip soll die Straße mit in den rechts und links davon liegenden verkehrsberuhigten Bereichen mit einbezogen werden. Nicht weniger als 110 Küntroper unterstützen das Ansinnen mit ihrer Unterschrift. Auch diese Liste übergab Barnowski dem Bürgermeister.

Schon heute wird der Bürgerantrag Thema im Bauausschuss sein. Die Garbecker Straße ist derzeit noch Hauptzufahrtstraße zum Küntroper Industriegebiet. Mit Karacho donnern hier täglich zig Lastwagen durch ein Wohngebiet. Auch gibt es reichlich Pkw-Verkehr weil Arbeiter, Angestellte, Vertreter und Besucher der anliegenden Industriebetriebe ebenfalls diese Straße nutzen müssen. Weil aktuell ohnehin Baumaßnahmen für die zusätzliche Erschließungsstraße zum Ausbau des Industriegebietes laufen, und sich der Ausbau der Eisenbahnunterführungskreuzung, welche den Lastwagenverkehr aus Küntrop aufnehmen soll, bald abgeschlossen ist, sah Barnowski einen günstigen Zeitpunkt für den Antrag. Er marschierte von Haus zu Haus, erklärte die Situation und bekam meist Zuspruch und eine Unterschrift.

In dem Antrag an die Stadt erhoffen sich die Barnowskis und die Unterzeichner dann eine Entschärfung der Situation und eine erhebliche Verbesserung ihrer Lebensqualität. Zudem fügen sie Beispiele an, die sogar bei Bundesstraßen (Ortsdurchfahrt Vosswinkel) funktioniert hätten.

Marcus Henninger, Bauamtsleiter, sagte gestern auf Nachfrage, dass der Antrag schon heute im Planungs- und Bauausschuss beraten werden könne. Grundsätzlich werde die Straße in eine Gemeindestraße umgewandelt, dann könne die Stadt weitgehend allein handeln. Bei Kreisstraßen sei das ungleich schwieriger. Die Verwaltung gehe mit dem Bürgerantrag weitgehend konform, nur über einzelne Details, wie die Gewichtsbeschränkung müsse allerdings geredet werden. ▪ Peter von der Beck

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