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Stadtradler für Neuenrade gesucht

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Von: Peter von der Beck

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Stadtmarketinggeschäftsführerin Sandra Horny, Bürgermeister Antonius Wiesemann in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Stadtmarketingvereins und der Klimaschutzmanager Simon Mai trommeln hier mit dem städtischen E-Bike für die Aktion Stadtradeln
Stadtmarketinggeschäftsführerin Sandra Horny, Bürgermeister Antonius Wiesemann in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Stadtmarketingvereins und der Klimaschutzmanager Simon Mai trommeln hier mit dem städtischen E-Bike für die Aktion Stadtradeln. © Peter von der Beck

Auch die Bürger der Stadt Neuenrade können sich an der Aktion Stadtradeln des Märkischen Kreises beteiligten.

Neuenrade – Das Event, bei dem möglichst viele Bürger möglichst viele Wege mit dem Fahrrad bestreiten sollen, findet von Montag, 15. August bis Sonntag. 4. September statt. Das Ganze ist ein Wettbewerb um die meisten Fahrrad-Kilometer und er dient am langen Ende aber dazu, für Klimaschutz und damit mehr Lebensqualität in die Pedale zu treten.

„Neuenrade, das sind wir“

Die heimische Stadtradel-Aktion steht unter dem Motto: Neuenrade, das sind wir. „Gemeinsam können wir zeigen, wie sehr uns Neuenrade, unsere Umwelt, auch die eigene Gesundheit am Herzen liegen,“ unterstreichen unisono der erste Bürger der Stadt Neuenrade, Antonius Wiesemann, Stadtmarketinggeschäftsführerin Sandra Horny und Klimaschutzmanager Simon Mai.

Verschiedene Teilnahmemöglichkeiten

Wer mitmachen möchte, kann sich sofort auf der Internetseite der Stadt unter dem Punkt Stadtradeln Neuenrade registrieren. Wer seine Zugangsdaten aus dem vergangenen Jahr noch hat, kann seinen Account auch wieder reaktivieren. Nicht nur Einzelkämpfer sind gefragt. Es besteht auch die Möglichkeit als Team mitzumachen, sich also mit Freunden, Arbeitskollegen oder der Familie anzumelden. Auch Parlamentarier können sich anmelden – für die gibt es eine Extrarubrik. Selbstverständlich können sich die Gruppen auch eigene Namen geben. Klare Sache, dass es auch ein offenes Team gibt, bei dem jeder mitmachen kann. Wichtig bei all dem ist natürlich, dass die Teilnehmer möglichst viele Kilometer zurücklegen und diese dann aber auch eintragen. Das geht flott, indem sich Teilnehmer die kostenlose App „Stadtradeln“ aufs Handy laden.

Gemeinsam mit den Balver radeln

Die Neuenrader Veranstalter weisen darauf hin, dass auch Apps, „die ein Tracking der gefahrenen Kilometer anbieten“ sinnvoll sein können. Dieser Wert könne dann ebenfalls ins Stadtradelprofil eingetragen werden. Die Teilnahme kann grundsätzlich auch ohne Smartphone oder Stadtradel-Homepage erfolgen. Es gibt Kilometererfassungsbögen, in die man die gefahrenen Kilometer händisch einträgt. Wichtig dabei ist, dass bis Aktionsende der ausgefüllte Bogen dann auch in den Briefkasten des Rathauses eingeworfen wird (Adresse: Stadtmarketing Neuenrade e. V). Für die besten Radler gibt es natürlich Geschenke, verspricht Sandra Horny. Während der drei Aktionswochen gibt es noch zwei besondere Tage. Da ist zum einen das Gemeinschaftsradeln, bei dem die Neuenrader gemeinsam mit den Balvern unterwegs sind. Treffen dafür ist am Sonntag, 21, August, ab 9 Uhr – Details dazu werden noch bekannt gegeben. Klar ist, dass die Tour über beide Stadtgebiete führt und ungefähr 30 Kilometer lang ist.

Aktionstag in Neuenrade

Einplanen sollten sich die Stadtradler auch einen Aktionstag in Neuenrade. Der findet am Freitag, 2. September statt. Zwischen 15 und 18 Uhr wird es auf dem Platz de Generationen und am Stadtgarten beim Karussell eine Reihe von Aktionen geben, die für Kinder und Erwachsene gleichermaßen interessant sind. Essen und Getränke wird es auch geben.

Arbeitsgruppe Neuenrader Fahrradwege

Derweil bemüht sich die Verwaltung, Neuenrade fahrradtechnisch zu verbessern und in Sachen Fahrradwege mittelfristig einiges zu unternehmen. So gibt es in der Verwaltung eine entsprechende Arbeitsgruppe. Dabei soll der Masterplan des Märkischen Kreises eine Rolle spielen. Auch im Rahmen des Wegekonzepts in Neuenrade spielen Fahrradwege eine Rolle, sagte der Bürgermeister. Dabei geht es auch um die Anbindung der Dörfer an den Stadtkern Neuenrade. Das gestaltet sich nicht immer einfach, zumal dann beim Ausbau der Wege auch immer eigentumsrechtliche Fragen zu klären seien, ließ der Bürgermeister durchblicken.

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