Brandschutz fängt schon bei der Erziehung an

NEUENRADE ▪ Stefan Mütherich und Lars Fittkau, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Neuenrade-Küntrop, zeigten gestern den größeren Kindern der Kindertageseinrichtung St. Georg, wie man Feuer macht, aber natürlich auch, welche Gefahr sich hinter Feuer verbirgt.

Zumindest lernten die Kinder, wie man einen Streichholz korrekt anreißt und damit eine Kerze ordentlich anzündet, anschließend das heiße Streichholz fachgerecht entsorgt. Wie Mütherich erläuterte, sollen die Kinder einfach sicher im Umgang mit Feuer werden, die Gefahren erkennen und dann auch entsprechend handeln können. Zudem gehe von Feuer eine Faszination aus, deshalb zündelten Kinder. Und auch das heimliche Zündeln solle eben mit der Brandschutzerziehung im Kindergarten verhindert werden. Die Kinder erlernen aber auch, wie man im Fall der Fälle korrekt „einen Notruf absetzt“. Das probten die Feuerwehrmänner mit den Kleinen dann auch praktisch am Telefon.

So lernen die Kinder nicht nur einfach zu sagen, dass es brennt, sondern vor allem wo und haben auch noch andere Informationen für die Einsatzzentrale parat. Es komme durchaus vor, dass Kinder bei der Feuerwehr einen Brand melden, dann aber gleich wieder auflegten. Die Blauröcke nehmen die Brandschutzerziehung sehr wichtig, haben vor länger Zeit mit Hilfe von Sponsoren ein Malbuch aufgelegt, das den Kindern die Gefahren.

Wenn in anderen Kindertageseinrichtungen Interesse an einer Brandschutzerziehung besteht, kann gerne mit der Küntroper Feuerwehr Kontakt aufgenommen werden. Die Küntroper Wehr ist unter der Rufnummer 0 23 94 / 17 98 zu erreichen. ▪

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