Brennendes Taxi sorgte für schadhafte Stelle

Brandloch auf L697 in Affeln wird repariert

Mitarbeiter der Baufirma Trippe frästen die schadhafte Stelle ab und asphaltierten den Bereich anschließend neu.
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Mitarbeiter der Baufirma Trippe frästen die schadhafte Stelle ab und asphaltierten den Bereich anschließend neu.

Es hat sehr lange gedauert, aber seit dieser Woche werden die Spuren eines Autounfalls auf der L 697 in Höhe der Ortslage am Birnbaum beseitigt.

Der Asphalt war dort im Kurvenbereich regelrecht geschmolzen, nachdem am 19. Juli 2020 vermutlich aufgrund eines technischen Defekts der Mercedes eines Plettenberger Taxiunternehmens gegen 1 Uhr nachts Feuer gefangen hatte. Der Fahrer reagierte seinerzeit geistesgegenwärtig und half der Kundin rechtzeitig aus dem Auto.

Vom brennenden Taxi blieb trotz des Feuerwehreinsatzes nur ein Stahlgerippe übrig – und eine demolierte Fahrbahn. Und genau deren Reparatur ließ sehr lange auf sich warten. Damit verbunden war auch eine deutliche Temporeduzierung in diesem Bereich. Denn der Landesbetrieb Straßen.NRW veranlasste nach dem Unfall Tempo 30, um Anwohner in diesem Bereich vor sich sonst eventuell lösenden Metallteilen zu schützen, die sich bei den Flammen Mitte Juli regelrecht in den Asphalt eingebrannt hatten.

Tempo-30-Schild häufig ignoriert

„Der Großteil der Autofahrer ignoriert das Tempo-30- Schild einfach“, sagte Anwohner Winfrid Schulte im Herbst vergangenen Jahres bei einem Ortstermin. Er selbst werde dafür häufiger durch Hupgeräusche gestört, wenn dann doch einer mal 30 km/h fahre und entsprechend wütende Reaktionen hervorrufe.

Im Juli vergangenen Jahres brannte ein Taxi am Birnbaum vollständig aus – vermutlich aufgrund eines technischen Defekts.

Kontrolliert worden sei die Geschwindigkeit dort noch nie. „Wenn hier gemessen würde, müssten wohl sehr viele ihren Führerschein abgeben“, glaubte Schulte.

Schilder bald überflüssig

Dafür ist es jetzt auch zu spät, denn nach der Reparatur der Straße dürften die Schilder bald überflüssig werden, was auch Straßen.NRW-Sprecher Andreas Berg bestätigte.

Ursprünglich sollte die Reparatur noch vor dem Winter erfolgen. Verzögert wurde die Angelegenheit aber letztlich auch, weil es sich um einen Versicherungsfall handelte und die Versicherung noch andere Vergleichsangebote zur Straßenreparatur einholen wollte. Dabei ging es an der gerade erst frisch sanierten Landstraße L 697 um eine vergleichsweise geringe Schadenssumme in Höhe „von etwa 12 000 Euro“.

Hupgeräusche haben ein Ende

Beauftragt wurde die Baufirma Trippe mit den Arbeiten. Dabei wurde der Fahrbahnbelag zunächst abgefräst, ehe eine neue Asphaltdecke aufgebracht wurde. Der Verkehr wurde derweil per Baustellenampel geregelt.

Für Winfrid Schulte und seine Frau haben damit die Hupgeräusche ein Ende. Und auch der Hund bellt nicht mehr, weil er denkt, es wollte jemand am Grundstück abbiegen.

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