Quellwasser in Blintrop könnte knapp werden

Die Quelle fördert bis zu 140 Kubikmetern an guten Tagen.

Blintrop -  In regelmäßigen Abständen laden die Verantwortlichen des Wasserbeschaffungsverbands Blintrop zu einer so genannten Verbandsschau ein. Dann haben die Verbandsmitglieder die Möglichkeit, sich Informationen rund um ihr Trinkwassersystem aus erster Hand zu beschaffen. Der Verbandsvorsteher Peter Fröndt und sein Stellvertreter Frank Levermann trafen sich am Samstagnachmittag mit einer Gruppe interessierter Mitglieder am Wanderparkplatz Borke, um die Quelle und das Chlor-Häuschen zu inspizieren.

Nach rund eineinhalb Kilometern entlang des Waldlehrpfads rief Levermann die Gruppe zu einem Halt auf – mit Blick auf das Überlaufrohr der Quelle. Dort war selbst für Laien deutlich zu erkennen, dass dort lange kein Wasser mehr geflossen war.

Der fehlende Schnee und die geringen Niederschläge im Frühjahr fordern ihren Tribut. Levermann und Fröndt gaben an, gespannt zu sein, wie sich die Versorgungssituation in diesem Sommer darstellen wird. Sorgen müssen sich die Blintroper aber nicht machen. Ihr System ist ausgeklügelt. Sollte die Förderleistung der Hauptquelle, die an guten Tagen bis zu 140 Kubikmetern des kühlen und reinen Nasses liefert, nicht ausreichen, kann sich der Verband auf andere „Quellen“ stützen. Richtung Affeln liegt eine Leitung, ebenso kann von einer privaten Quelle aus dem Garten der Familie Klaes zugespeist werden.

Im Rahmen der Verbandsschau teilten Fröndt und Levermann mit, dass der Verband weiter an einer Erneuerung des Leitungssystems arbeite. Derzeit seien die Verluste aufgrund maroder Leitungen noch zu hoch.

Jeder Haushalt, der einen Wasseranschluss in Blintrop, Niedernhöfen und Benkamp hat, ist automatisch Mitglied im Wasserbeschaffungsverband Blintrop. Rund 70 Anschlüsse befinden sich aktuell im Versorgungsgebiet des Verbandes. - maj

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