Betreuungsverein: Mittagessen wird teurer

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Vorsitzender Werner Voß (re.) verabschiedet Dierk Rademacher, der nicht mehr kandidierte.

Neuenrade - Nach zwölf Jahren als Zweiter Vorsitzender des Vereins zur Betreuung von Kindern in Neuenrader Schulen wurde Dierk Rademacher während der Mitgliederversammlung am Dienstag vom Vorsitzenden Werner Voß aus diesem Amt verabschiedet.

 Rechtliche Gründe waren es, die Rademacher, einen der Mitbegründer dieses Vereins, dazu veranlassten, sich nicht zur Wahl zu stellen. Damit beugte er sich der Empfehlung der Bezirksregierung, die seine Funktion als Leiter des Haupt-, Personal- und Schulverwaltungsamt nicht mit der eines Vorstandsmitgliedes vereinbar sah.

In anderen Städten habe es bei ähnlichen Fällen Konflikte gegeben, habe man erfahren. Um solche Risiken in Neuenrade aus dem Weg zu räumen, fiel der Entschluss, schon in diesem Jahr – und nicht erst wie vorgesehen 2018 – den Zweiten Vorsitzenden neu zu wählen. Dierk Rademacher jedenfalls wurde für seinen langjährigen Einsatz gedankt. Sein Nachfolger ist nun Uwe Pauls.

 Wieder gewählt haben die Mitglieder Werner Voß zum Vorsitzenden und Udo Brockhagen zum Kassenwart. Vorstand mit Lehrern unter sich Diese Entscheidungen trafen elf Teilnehmer – der Vorstand mit Vertretern des Lehrerkollegiums war bei dieser Versammlung unter sich. In den Berichten blickten die Verantwortlichen auf ein Schuljahr zurück, das bei 125.000 Euro an Ein- und mit 129 000 Euro an Ausgaben zwar mit einem Defizit abgeschlossen wurde, was der Vorsitzende allerdings nicht mit Sorge betrachtete: „Wir sind nach wie vor liquide.“

In diesem Jahr rechne er mit weiteren Zuschüssen, sodass sich die Kassenlage wieder ins Plus drehen würde. Als Ausgaben wurden neben Abschreibungen in Höhe von 4.000 Euro außerdem 17.000 Euro für Projekte und auch Spiele verbucht. Der größte Posten mit 108.000 Euro wird für Personal verbucht. An Einnahmen gehen 61.000 Euro an Mitgliedsbeiträgen und 64 000 Euro an Zuschüssen ein.

Betreut werden 58 Kinder in drei Gruppen von einem pädagogischen Team unter der Leitung von Petra Levermann. Mit dem Start ins neue Schuljahr werden die Eltern zwei Euro mehr im Monat für das Mittagessen zu zahlen haben. Mit dann 50 statt bisher 48 Euro wollen die Verantwortlichen des Vereins kostendeckend arbeiten. Anmeldung in der kommenden Woche Anmeldungen sind am kommenden Dienstag und Mittwoch möglich. Den Eltern, die ganztägig berufstätig sind, werde der Verein einen Platz für ihr Kind zusichern, erklärte Geschäftsführerin Kerstin Strasser. Maximal 60 Mädchen und Jungen können an der OGS betreut werden.

 „Für die Burgschule unverzichtbar“, sagte Schulleiter Awerd Riemenschneider zur Arbeit, die im Rahmen der Qualitätsanalyse ein sehr gutes Ergebnis erzielt und damit auch für das gute Gesamtbewertung der Grundschule gesorgt habe.

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