Viele heimatverbundene Küntroper beim Schnadegang

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Viel Küntroper beteiligten sich an der Grenzbegehung.

Küntrop - Die Küntroper zeigen sich heimatverbunden. Viele nehmen am Schnadegang teil.

 Der erste Schnadegang, den die Küntroper im Jahr als Teil ihrer Feierlichkeiten zum 950-jährigen Bestehen am ‘Tag der Arbeit’ über die Runden gebracht haben, erfolgte mit reger Beteiligung.

Dabei sah es wettermäßig in den frühen Morgenstunden für die Grenzbegehung am 1. Mai weniger gut aus. Doch gegen 10 Uhr wurde das Wetter stetig besser. Es gab sogar angenehme Wandertemperaturen.

 Eckard Ross und Ulrich Maas hatten organisatorisch die Vorbereitungen zum 1. Schnadegang getroffen. Gegen 10 Uhr waren über 100 Küntroper zur Schützenhalle gekommen, um an dem 1. Schnadegang teilzunehmen. In zwei Gruppen wurde marschiert, der Weg führte entlang der Grenze zwischen Küntrop, Garbeck und Höveringhausen. Sachkundige Informationen gab es dabei vom Ranger Christoph Nolte.

Der Experte vom Landesbetrieb Wald und Holz in Nordrhein-Westfalen lieferte Grundsätzliches und Details über Flora und Fauna, Fragen nach dem Dachs wurden ebenso beantwortet wie der Hinweis, dass wahrscheinlich auch schon zwei Wölfe den heimischen Wald durchstreift haben. Zum Höhepunkt des ersten Schnadegangs zählte die Rast am hölzernen Schnadestein der im Bereich von „Schroers Eichen“ zu sehen ist. Die beiden Organisatoren hatten sogar den Schriftzug „Schnadegang 950 Jahre Küntrop 1. 5.2018“ angebracht.

Schnadegang und Maischoppen in Küntrop

Bekanntschaft mit dem Schnadestein machte symbolisch für alle Ben Detert, der einst eine Küntroperin gefreit hatte. Er wurde traditionell „gepohläst“ und machte mit seinem Allerwertesten eine gefühlvolle Bekanntschaft mit dem harten Holz, darf sich jetzt „zu den echten Küntropern“ zählen.

Der 1. Schnadegang hat nicht nur bei den teilnehmenden Küntropern ein gutes Echo gefunden. Ortsvorsteher Ludger Stracke signalisierte augenzwinkernd am Rande des Geschehens, dass „der Förderverein Küntrop wohlwollend prüfen wird, den Schnadegang auch im kommenden Jahr zu wiederholen.“ In den frühen Nachmittagsstunden herrschte an der Schützenhalle reges Treiben. Der Familientag war so ganz nach dem Geschmack der kleinen und großen Leute. Für die Kinder war eine Hüpfburg aufgebaut, die Jugend vom Tambourcorps Küntrop bot ein Stockbrotbraten für die Kinder an, Kuchen und Torten fanden ebenso viele Genießer wie der Stand mit Gegrilltem.

Für das Essen war der Löschzug der Feuerwehr Küntrop (Bewirtschaftung) und das Tambourcorps Küntrop zuständig. Fazit: Es ist die gefühlvolle und harmonische Gemeinschaft, die diesen Schnadegang mit anschließendem Familientag geprägt und den Zusammenhalt und das Miteinander deutlich gemacht hat. ‘950 Jahre Küntrop’ ist eben etwas ganz besonderes...

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