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Kita Hummelnest: Erweiterungspläne werden neu justiert

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Von: Peter von der Beck

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Das evangelische Familienzentrum Hummelnest: Die Kirchengemeinde möchte die Kita ab Sommer sanieren und erweitern.
Das evangelische Familienzentrum Hummelnest: Die Kirchengemeinde möchte die Kita sanieren und erweitern. © von der Beck, Peter

Die besondere Situation in der Baubranche zwingt die evangelische Kirchengemeinde, die Erweiterung des Familienzentrums Hummelnest neu zu planen. Das bestätigte Pfarrer Dieter Kuhlo-Schöneberg auf Nachfrage.

Neuenrade – Die Erweiterung der Kita, ursprünglich „in seiner schönsten Variante“ mit weiterer Etage geplant, muss nun „in der zweitschönsten Variante“ gebaut werden. Die Neujustierung mit all den Konsequenzen sorgt natürlich für Verzögerungen. Die Architekten müssen noch einmal zeichnen, alles muss noch einmal abgeklopft und überprüft werden. Da auch Zuschüsse fließen würden, schaue sich das Landesjugendamt die Variante noch einmal an, selbstverständlich seien auch die kircheneigenen Instanzen damit befasst. „Das ist ein Gewusel mit den Genehmigungsbehörden“, sagte Pfarrer Kuhlo-Schöneberg. Bei allem, was etwas größere Projektausmaße habe, da müsse eben auch das Landeskirchenamt mit einbezogen werden. Immer wieder sei auch Rücksprache mit Architekten nötig, um Wünsche und Machbarkeit in Einklang zu bringen, ließ der Pfarrer durchblicken.

Nichts Konkretes zum Baubeginn

Was einen eventuellen Baubeginn anbelangt, so hatte der Pfarrer „nichts Konkretes“. Ob ein Baustart bereits im Januar möglich wäre – er hat da jedenfalls Zweifel. Zumal seiner Kenntnis nach noch keine Baugenehmigung erteilt ist. Klar ist aber, dass das Gemeindehaus übergangsweise während der Bauarbeiten für die Kita-Kinder genutzt werden darf. „Dafür gibt es die Genehmigung.“ Ursprünglich war die Fertigstellung der Kita bereits für das Frühjahr 2023 avisiert worden.

Die Erweiterung der Kita ist nötig, weil das Gebäude in die Jahre gekommen ist und auf den notwendigen aktuellen Stand gebracht werden muss. Das Projekt ist daher auch „eine Qualitätssicherungsmaßnahme“. Auch personelle Zuwächse gehen damit einher.

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