Der Termin steht

Berufsorientierung: So läuft die Bom 2020

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Bei der Bom können auch 2020 wieder heimische Unternehmen sich und ihre Arbeit vorstellen, um so mögliche zukünftige Auszubildende auf einem umkämpften Markt für sich zu gewinnen.

Neuenrade/Werdohl – Das Datum für die nächste Bom, die Beruforientierungsmesse der beiden Städte Neuenrade und Werdohl, steht.

Die Messe findet am Dienstag, 22. September, von 17 bis 19 Uhr und am Mittwoch, 23. September, von 9 bis 15.30 Uhr im und am Schulzentrum Riesei in Werdohl statt. 

Der Dienstag ist dabei nach der Premiere im Vorjahr wieder als „Elternzeit“ gedacht und soll erstmals für alle teilnehmenden Unternehmen verpflichtend sein. Während dieser zwei Stunden können Eltern ihre Kinder zur Messe begleiten. 

Kinder sollen dabei sein

Höchst wünschenswert dabei sei, sagte Sandra Horny, Geschäftsführerin des Stadtmarketings Neuenrade, dass dann die Eltern allerdings nicht alleine vorbeischauen, um die Lehrstelle für den Sprössling zu suchen, sondern eben mit dem Nachwuchs, um unterstützend tätig zu werden und bei der späteren Berufsfindung zu helfen. 

Das sind die Rahmendaten, die Werdohls Wirtschaftsförderer Andreas Haubrichs, Michael Tauscher als Demografiebeauftragter der Stadt Werdohl und Sandra Horny jetzt in Neuenrade verkündeten. 

Firmen sollten sich rechtzeitig anmelden

Die drei Organisatoren wiesen darauf hin, dass sich Firmen möglichst frühzeitig anmelden sollten, da die Plätze begrenzt seien. Rund 50 Plätze waren in der Vergangenheit immer zu vergeben, Gemeinschaftsstände seien möglich. Zudem würden Unternehmen aus den Städten Werdohl und Neuenrade bei einem Überangebot der Aussteller bevorzugt. Auch Kriterien wie Berufsfelder, die noch nicht dargestellt worden seien, spielten bei der Platzvergaben eine Rolle. Platz bietet dabei nicht nur die Aula der Albert-Einstein-Gesamtschule am Riesei, sondern eben auch das angrenzende Gelände. Horny verwies darauf, dass schon einige Aussteller angemeldet seien. 

Werben für die Bom 2020: (von links) Andreas Haubichs, Sandra Horny und Michael Tauscher.

Haubrichs, Tauscher, und Horny nutzen dabei alle Möglichkeiten, um möglichst viele Messebesucher und Teilnehmer zu erreichen. Dabei bedienen sie auch die gesamte Klaviatur der Sozialen Medien, vor allem Instagram. Natürlich werde auch Facebook bespielt, das allerdings nur noch von Älteren – den Eltern eben – genutzt werde. Spaßmedien wie Tiktok würden sie allerdings nicht bedienen, sagten die drei Organisatoren. 

Videoschnipsel für soziale Netzwerke

Zudem wollen sie kleine Videos drehen, um für die Bom zu werben, auch Livestreams für Instagram wollen sie dabei nutzen. Es sollen keine superprofessionelle Videos werden, sondern per Handy gedrehte Schnipsel, um eben bei allen im Gespräch zu bleiben. Los gehen soll es damit im Sommer. 

So lief die Bom 2019

10. Berufsorientierungsmesse in Werdohl

Ein erstes Feedback von der vergangenen Messe hatten Tauscher, Haubrichs und Horny schon parat: So hatten mehr Eltern das Vorabendangebot genutzt. Schüler, Eltern und Firmen hätten dabei intensive Gespräche führen können. 

Teilnahme am regionalen Bildungsnetzwerk

Die Organisatoren der Berufsorientierungsmesse nehmen auch an den Treffen des regionalen Bildungsnetzwerkes MK/Fachbereich Bildung und Integration teil. Hier geht es um den Austausch von Informationen, aber eben auch um die Terminabsprache.

Arbeitgeber können sich ab sofort auf der Bom-Homepage vereinfacht für eine Teilnahme an der Berufsorientierungsmesse anmelden. Anmeldeschluss ist der 15. Mai.

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