Bernhard Peters kandidiert für das Bürgermeisteramt

Die Wahlkreiskandidaten der FWG mit Bernhard Peters in ihrer Mitte. - Fotos: von der Beck

Neuenrade - Bernhard Peters kandidiert für das Amt des Bürgermeisters in Neuenrade. Die Freie Wählergemeinschaft wählte ihren 1. Vorsitzenden einstimmig zum Kandidaten.

Die Kandidaten der FWG

Wahlbezirk1, Kai Friedriszik; Bezirk 2, Peter Stein; Bezirk 3, Michael Hammer; Bezirk 4, Ruth Orthaus-Echterhage; Bezirk 5, Bernhard Peters; Bezirk 6, Ulrich Tillmann; Bezirk 7, Detlef Stägert; Bezirk 8, Resi Tolle; Bezirk 9, Heinz Friedriszik; Bezirk 10, Peter Heymann; Bezirk 11, Bernd Buntenbach; Bezirk 12, Dirk Bröske; Bezirk 13, Andreas Becker; Bezirk 14, Stefanie Downar, Bezirk 15; Theodor Mester; Bezirk 16, Markus Wolf

Die Reserveliste: Platz 1, Ruth Echterhage; Platz 2, Bernhard Peters; Platz 3 Detlef Stägert; Platz 4 Heinz Friedriszik; Platz 5, Peter Stein

Die FWG war in der Wilhelmshöhe auch zusammengekommen um ihre Wahlkreiskandidaten und die Reserveliste zu bestimmen. Neben 23 stimmberechtigten Mitgliedern waren auch Gäste gekommen.

Bevor es zur Sache ging, hielt FWG-Fraktionschefin Ruth Orthaus-Echterhage eine kleine Rede. Demnach habe man nach mehreren Beratungen im Vorstand entschieden, einen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufzustellen. Auch damit die Neuenrader überhaupt eine Wahl hätten. In Bernhard Peters habe man nun einen Kandidaten gefunden, der es machen wollte und der auch über die Intelligenz verfüge, komplexe Zusammenhänge zu verstehen, die nötigen juristischen Kenntnisse habe, einen gewissen Witz mitbringe und über die nötige Gelassenheit verfüge. Zudem bringe er langjährige Führungserfahrung mit aus seiner Geschäftsführertätigkeit.

Peters hielt eine umfassende Rede, in der er schon einmal die Eckpunkte seines Wahlkampfes skizzierte und am Ende bekam Peters auch das gewünschte, geschlossene Votum, mit dem er gestärkt in den Wahlkampf ziehen kann.

Peters ist viel herumgekommen in seinem Leben, der Ingenieur für Kunststofftechnik stammt aus Hamburg, wuchs in Zürich und Wien auf. Er arbeitete in Frankfurt aber auch in Leverkusen und in den USA. Seit 22 Jahren lebt er nun in seiner Wahlheimat Neuenrade, wo er unter anderem technischer Geschäftsführer bei Kohlhage war und nun als selbstständiger Handelsvertreter komplexe Maschinen und Anlagen vertreibt. Für Peters steht der Mensch im Mittelpunkt seines politischen Handelns, Inklusion ist ihm wichtig, zudem ist er für eine transparente und öffentliche Politik. Es komme auf den Willen der Bürger an und nicht auf Politik in Hinterzimmern. Als Bürgermeister Neuenrades würde er für einen transparenten und verständlichen Haushalt sorgen – er würde für einen sogenannten Bürgerhaushalt plädieren, er würde sich für eine aktive Vermarktung der Industrieflächen bemühen, neue attraktive Unternehmen nach Neuenrade holen, um die jüngsten Arbeitsplatzverluste zu kompensieren.

Transparenz – das war im übrigen auch Tenor bei vielen der Wahlkreiskandidaten, die sich in der Runde noch einmal präsentierten. Ihr Slogan für die Wahl – auf Vorschlag von Kandidat Michael Hammer – „Köpfe wählen statt Parteien“. Auch die vorgeschlagene Reserveliste wurde fast einstimmig abgesegnet. Eine Gegenstimme gab es wegen der Reihenfolge. - von Peter von der Beck

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