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Bergwaldprojekt soll auch 2022 wieder in Neuenrade stattfinden

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Von: Carla Witt

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Im Rahmen des Bergwaldprojekts bauten die Helfer im vergangenen Jahr am Imberg Hordengatter auf.
Im Rahmen des Bergwaldprojekts bauten die Helfer im vergangenen Jahr am Imberg Hordengatter auf. © Bange/Märkischer Kreis

Erneut wollen sich in diesem Jahr Freiwillige ehrenamtlich um die Aufforstung der Neuenrader Wälder bemühen.

„Es gab eine Anfrage, ob 2022 wieder eine Aktionswoche des Bergwaldprojekts bei uns stattfinden kann. Wir haben spontan zugesagt“, berichtete Kämmerer Gerhard Schumacher während der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit und Forsten am Montag im Kaisergarten. Das Bergwaldprojekt solle in Kooperation mit Affelns Revierförsterin Ronja Martens stattfinden.

Zudem sei für Herbst ein zusätzlicher Pflanztag geplant, der vom Märkischen Kreis finanziert werde.

Kreis der Ehrenamtlichen aufstocken

Das Thema „Wald“ stand auch im Mittelpunkt einer Mitteilung von Bürgermeister Antonius Wiesemann (CDU): Man wolle den Kreis der ehrenamtlichen Mitarbeiter aufstocken, die sich um den Neuenrader Waldlehrpfad bemühen. „Wir wollen die Fraktionen anschreiben und hoffen auf eine Beteiligung aus der Politik“, sagte Wiesemann – und erinnerte an die verstorbenen Kommunalpolitiker Dietrich Maurer (Grüne) und Rudi Platthaus (SPD), die sich viele Jahre rund um den Waldlehrpfad engagiert hatten.

Auch die Gruppe der Baumfreunde Neuenrade habe er diesbezüglich kontaktiert. Eventuell bestehe die Möglichkeit, dass die Baumfreunde die Pflege der Waldschule übernehmen könnten.

Käferholz muss abtransportiert werden

Allerdings werde es noch eine Weile dauern, bis die Verschönerung und eventuell zusätzliche Projekte starten könnten. Zunächst müsse das Käferholz im Bereich des Lehrpfads komplett abtransportiert werden.

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