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Beliebtes Musikfestival nach Corona-Pause zurück

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Von: Peter von der Beck

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Rumot Tripot Festival
Das Rumot Tripot Festival hat mittlerweile Kult-Status. Die Atmosphäre gilt als einmalig.  © Julius Kolossa

Das dürfte die Freunde gut gemachter Live-Musik, die sich zudem ein offenes Herz für jegliche Musikrichtungen bewahrt haben, sehr freuen. Es gibt wieder ein Rumot Tripot Festival. „Wir werden es am 13. August auf dem Kulturhof Schulte so richtig krachen lassen,“ schreibt Kulturfluter Maik Wiesegart.

Küntrop ‒ Der Vorverkauf startet. Ab sofort können Fans und Neugierige schon Tickets „zum schmackhaften Vorverkauf-Schnäppchenpreis von 20 Eurönchen pro Ticket erwerben“, heißt es auf der Homepage der Kulturfluter. Vorab kaufen empfiehlt sich, denn „an der Abendkasse werden dann 25 Kracher fällig“.

Die Kulturfluter können es kaum erwarten. Christian Schulte-Backhaus: „Wir freuen uns wie Bolle und sind gespannt, wie es wird. Und wir hoffen das Beste und auf gutes Wetter.“ 500 bis 600 Zuschauer wollen sie doch schon haben auf dem Kulturhof Schulte. Es wird drinnen eine Bühne geben und wohl zwei draußen. Die Kulturfluter haben neun Bands bziehungsweise Musiker engagiert. Teilweise mussten sie dabei Verpflichtungen aus den Coronajahren erfüllen.

Alle Musiker hat der harte Kern der Kulturflutertruppe in einem gewaltigen Verfahren aus den vielen Bewerbungen ausgewählt. Das letztgültige Auswahlverfahren findet dann an einem Abend statt. Man treffe sich beim Bierchen, es gibt die Bewerbungen, You-Tube-Videos, zudem habe man ein Punkte-System entwickelt. So entstehe ein Ranking und es entstehe auch eine Dynamik an dem Abend und am Ende sei klar, wer auftreten werde. Auch den Festival-Tag plane man durch, erläutert Schulte-Backhaus das Prozedere.

Rund 70 Mitglieder zählt der Verein, der in erster Linie die beiden Festivals May Perlorama und Rumot Tripot ausrichtet. Die Mitglieder kommen überwiegend aus der Region. „Wir haben aber auch welche in Berlin, Hamburg oder Paderborn,“ sagte Schulte-Backhaus. Etliche seien dabei fördernde Mitglieder, die eben Geld gäben, damit der harte Kern was Schönes auf die Beine stelle. „20 bis 25 Leute“ bildeten die Kerntruppe, wohl ein guter Mix der Generationen. Von denen bringe sich jeder nach seiner eigenen Expertise ein. Man organisiere sich untereinander und am Ende komme etwas Gutes heraus. „Mehr basisdemokratisch“ sei das Ganze. „Da sagt nicht der Vorstand, jetzt mach Du mal. Wir sind sehr entspannt.“

Corona hat den Kulturflutern übel mitgespielt: Strukturen waren weggebrochen, welche die Truppe nun auch erst wieder etablieren musste. „Die Thekenmannschaft fehlte, auch Lichttechnik muss jemand können, Mischpult auch,“ sagt Schulta-Backhaus.

Nun wird es am 13. August wohl eine Mischung aus Ska, Rock, Funk, Metal und Singer/Songwriter-Musik werden. Max Buskohl wird wohl auftreten, Pele Caster, Alle außer Ich, Adams, Crash Tapes, Ben & Goldie, Exposed to Noise, Tommy Finke und Home to Paris.

Wie schon in den Jahren zuvor können Tickets im Hönne-Vital Fitnessstudio in Balve gekauft werden. Und die Kulturfluter haben auch wieder eine Online-Bestellung möglich gemacht: Einfach Daten eingeben, Geld aufs Konto überweisen, „Tickets gehen nach Geldeingang in die Post.“

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