Am 14. August

Bekanntes Tattoo-Studio im MK eröffnet Zweigstelle

Stephanie und Markus Seegert. An der Ersten Straße, direkt neben dem Kunstfenster, eröffnen sie am Samstag das „House of Art Neuenrade“.
+
Stephanie und Markus Seegert. An der Ersten Straße, direkt neben dem Kunstfenster, eröffnen sie am Samstag das „House of Art Neuenrade“.

Am Samstag, 14. August, ist Eröffnung und wer möchte, kann sich dann im „House of Art Neuenrade“ zwischen 10 und 18 Uhr beraten lassen. Es geht um Tattoos, Piercings und Kosmetik.

An der Ersten Straße, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kunstfenster, können sich Kunden künftig nach intensiver Beratung tätowieren lassen.

Vor Ort werden Markus und Stephanie Seegert sein, zudem eine Kosmetikerin. Neuenrade ist dabei die Filiale des „House of Art Plettenberg“ – die Keimzelle des Betriebes. Nicht nur Tattoos sind möglich, sondern auch Piercings aller Art und auch Kosmetik. Klare Sache, dass entsprechender Schmuck verkauft wird.

Vorliebe für Kunst

Dass Geschäftsinhaber Markus Seegert als gelernte Fachkraft für Lagerlogistik nun in der Tattoo-Branche selbstständig ist, liegt durchaus auch an seiner Vorliebe für Kunst und seinem Hang zu diesem Zweig des künstlerischen Handwerks. Markus Seegert hat schon als Jugendlicher „viel gemalt“. Er wusste dann „schon früh, in welche Richtung es gehen wird“.

Weil das Tätowieren kein klassischer Lehrberuf ist, suchte sich Seegert einen Mentor und fand ihn in Alexander Kroll, der in der Branche bekannt und zuweilen auch im Fernsehen zu sehen ist. Seegert brachte ihm viel Fachwissen bei. Farbwirkung, Hautarten, Hygiene – es ist ein komplexes Geschäft. Weiterbildung war und ist über Lehrvideos und Onlineseminare ebenfalls angesagt. Stephanie Seegert, ursprünglich Bäckereifachverkäuferin, erlernte das Piercing-Handwerk, tätowieren kann sie ebenfalls.

Seegert ist mit seinem Unternehmen Mitglied bei der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK) und im Bundesverband der Tätowierer. Stephanie und Markus Seegert, die drei Kinder im Alter von zwölf, zehn und sechs Jahren haben, betonen, dass sie ein seriöses Unternehmen führten: „Wir sind ein Familienbetrieb.“ Man gehe verantwortlich mit der Kundschaft um und lege sehr viel Wert auf Beratung.

Termine für die Beratung

Über die Homepage können sich Kunden Termine für die Beratung buchen. Und beraten werde intensiv. So klar wie möglich werde der Wunsch des Kunden dokumentiert, er werde über alle Risiken aufgeklärt. Und zuweilen schicke man auch mal jemanden wieder nach Hause. „House of Art Neuenrade“ hat sogar eigene Geschäftsbedingungen. Stephanie Seegert betont zudem: „Nachsorge wird bei uns groß geschrieben. Wir kümmern uns auch hinterher um unsere Kunden, wir sind immer ansprechbar.“ Die Seegerts arbeiten dabei mit Selbstständigen zusammen, die sie Artists nennen.

Wer lässt sich nun tätowieren, ist es eine bestimmte Klientel? Die Seegerts verneinen: Die Kundschaft lasse sich nicht kategorisieren. Markus und Stephanie Seegert: „Das reicht vom 19-jährigen Nerd bis hin zum Banker, Arzt oder Polizisten. Der älteste Kunde war 83 Jahre.“ Markus Seegert sagt: „Früher hatte man Last überhaupt ein Ladenlokal zu finden. Mittlerweile ist die Gesellschaft offener gegenüber Tattoos geworden.“ Beliebt seien derzeit übrigens Mandalas und Tierporträts.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare