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Beim Start in die Motorradsaison bittet die Polizei zum Kaffee

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Von: Michael Koll

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Der Vorstand der Motorradfreunde Sauerland mit dem 1. Vorsitzenden Uwe Hoh, dem 2. Vorsitzenden Olaf Keul und HSK-Ansprechpartnerin Vroni Neumann (von links) konnte am Sonntag auch Biker aus angrenzenden Regionen in Neuenrade begrüßen.
Der Vorstand der Motorradfreunde Sauerland mit dem 1. Vorsitzenden Uwe Hoh, dem 2. Vorsitzenden Olaf Keul und HSK-Ansprechpartnerin Vroni Neumann (von links) konnte am Sonntag auch Biker aus angrenzenden Regionen in Neuenrade begrüßen. © Koll, Michael

„Rund 100 Motorräder hatten wir heute hier“, sagt Olaf „Keule“ Keul am Sonntagnachmittag. Der 2. Vorsitzende des Vereins Motorradfreunde Sauerland hatte mit seinem Club nun zum dritten Mal zum Freiluftsaison-Auftakt ein Warm-up kombiniert mit einem Fahrsicherheitstraining angeboten.

Neuenrade – Auf dem Parkplatz-Gelände des Baumarkts Arens + Hilgert fuhren die Zweiräder eine von Pylonen, also rot-weißen Leitkegeln abgesteckte Trainingsstrecke ab. Dabei galt es nicht nur, gekonnt abzubremsen, um enge Kurven zu meistern. Auch sollten die Teilnehmer über halbierte Tennisbälle auf dem Boden fahren. „Das symbolisiert ideal eine Schotterpiste, der Boden ist beweglich und so bekommt man wieder ein Gefühl für seine Maschine“, urteilte ein Teilnehmer.

So sah es auch Vereins-Co-Vorsitzender Keul: „Wenn Du ein halbes Jahr lang nicht mehr auf dem Sattel gesessen hast, musst Du Dich erst wieder an Dein Rad gewöhnen.“ Folglich war er erfreut über die gute Resonanz der Aktion, an welcher auch die heimische Polizei teilnahm, „mit welcher wir gut zusammen arbeiten“. Das Fahrsicherheitstraining bot der speziell dafür ausgebildete 1. Vorsitzende der Motorradfreunde Sauerland, Uwe Hoh, an.

Nicht nur Sauerländer

Der Dachverband Moto e.V. war ebenfalls vor Ort. Die Experten hatten ein Richtmikrofon mitgebracht, mit welchem die Lautstärke der Zweiräder exakt bestimmt werden konnte. Jeder Dritte, der nach Neuenrade gekommen war, nahm dieses Angebot dankend an. „Viele waren überrascht, dass ihre Maschine doch nicht so laut ist, wie gedacht“, verriet Organisator Keul. Fazit: Kein einziges Motorrad am Sonntag überstieg den im Fahrzeugschein zugelassenen Dezibel-Wert.

Keul nahm es gerne zur Kenntnis: „Wir von unserem Club fahren leise und vernünftig“, unterstrich er. Doch nicht nur Biker aus dem Sauerland waren zum Baumarkt gekommen. Keul zählte auf: „Teilnehmer kamen heute auch aus Mettmann, Wesel, Dortmund, Unna und Hamm.“

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