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Beim Impftag: Ein Drittel holt sich die erste Spitze ab

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Von: Michael Koll

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Ihre Coronaschutzimpfung erhielt Christina König am Samstagmorgen im Ifam von Dr. Ulrich Trompeter. Wie sie kamen auch 335 weitere Personen zum Impfen in die Räume des Instituts am Gevener Weg.
Ihre Coronaschutzimpfung erhielt Christina König am Samstagmorgen im Ifam von Dr. Ulrich Trompeter. Wie sie kamen auch 335 weitere Personen zum Impfen in die Räume des Instituts am Gevener Weg. © Michael Koll

Viel zu tun bekamen am Samstagmorgen die Helfer des Institus für Arbeitsmedizin (Ifam) bei ihrem offenen Impfangebot. „Eigentlich ging es ja erst um 9 Uhr los“, berichtete die Corona-Beauftragte des Institutes, Kirsten Severin. „Doch um 7 Uhr standen die Impfwilligen hier schon Schlange.“

Küntrop ‒ Bis mittags haben insgesamt fünf Ärzte am Gevener Weg dann fleißig Wirkstoff gegen die Covid-19-Erkrankung gespritzt – und zwar ausschließlich den von Biontec/Pfizer. Am Ende waren es 336 Impfdosen, die an die Frau beziehungsweise den Mann gebracht worden. Die Impfwilligen kamen aus Neuenrade, Balve und Plettenberg.

Severin schätzte, „dass rund ein Drittel der Impfwilligen sich eine Erstimpfung haben geben lassen.“ Bei dem Rest habe es sich zumeist um eine Booster-Impfung gehandelt. „Wer schon eine Erstimpfung bekommen hat, hat zumeist auch sofort einen Termin für eine Zweitimpfung erhalten, so dass solche Menschen Termine dieser Art für ihre zweite Spritze nicht benötigen“, vermutete Severin schon am Morgen.

Derweil kam eine neue Impfwillige an und beklagte, ihr Hausarzt habe keinen Impfstoff mehr, um ihr nun ein halbes Jahr nach der Zweitimpfung die notwendige Auffrischungsimpfung zu verabreichen. „Wir haben heute genug Impfstoff da“, beruhigte die Ifam-Helferin aber sogleich. „Bei uns wird jeder versorgt, der möchte.“

Nach erfolgter Versorgung mit dem Wirkstoff erhielten die Impfwilligen am Samstag bei der Ifam auch noch einen Kaffee und eine frisch gebackene, noch warme Waffel. Anja Semmler stand dafür den gesamten Vormittag über mit ihrem Team am Waffeleisen. Viele Teilnehmer der Impfaktion waren ganz überrascht, dass dieses Angebot gegen den kleinen Hunger und Durst kostenfrei war.

Auf Wunsch konnten die Besucher des offenen Impftermins aber auch eine Spende geben, die weitergeleitet werden soll an die Balver Selbsthilfegruppe lungenkranker Menschen. Ifam-Geschäftsführer Moritz Marl freute sich deshalb am Ende des Vormittages über eine stolze Spendensumme in Höhe von 200 Euro.

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