"Beide Standorte langfristig gesichert"

+
Die Schülerzahlend er Hönnequellschule stabilisieren sich.

Neuenrade - Müssen sich in anderem Kommunen Verwaltung und Kommunalpolitiker eher mit dem Abbau von Strukturen und sinkenden Schülerzahlen befassen, so können sich die Neuenrader erst mal relativ entspannt zurücklehnen.

 Die Verwaltung präsentierte die Schülerzahlenprognose für die Gemeinschaftsgrundschule und die Hönnequell-Schule. Und die ist gar nicht schlecht. So werden aller Voraussicht nach im Jahr 2023/2024 fast 400 Grundschüler die Burgschule besuchen.

Und hinzu kommen noch einmal für jenes Jahr rund 60 Schüler, welche wohl dann die Grundschuldependance in Altenaffeln besuchen. Datenbasis für das Schulamt ist dabei der Geburtszeitraum Oktober 2016 bis 30. September 2017.

 „Beide Standorte sind langfristig gesichert“, sagte Monika Arens, vom Schulamt der Stadt, bei der Präsentation der Zahlen im Rathaus. In die Burgschule wird auch kräftig investiert: Eine neue Ela Anlage, neue Möblierung und unlängst ein neues Schieferdach finanziert und finanzierte die Stadt Neuenrade. Mit Pädagogen ist die Burgschule (eine der größten im Märkischen Kreis) gut ausgestattet.

Auch die Hönnequell-Schule profitiert von der Entwicklung der Schülerzahlen: Nach leicht sinkenden Zahlen sehen die Prognosen im Schuljahr 2023/2024 wieder exakt 387 Schüler vor. Dabei geht Monika Arens von einer Übergangsquote Burgschule zur Hönnequell-Schule von 60 Prozent aus. Einpendler rechnet sie nicht ein. Die würden die Statistik aber gegebenenfalls verbessern. „Über die freuen wir uns auch.“

Die Maximalgröße bei den Klassen beträgt allerdings jeweils 25 Schülerinnen und Schüler, Kinder aus der Hönnestadt haben dabei Vorrang, solange die Klassen nicht voll sind, ist also ein Quereinstieg möglich. Die Hönnequell-Schule kooperiert unter anderem mit dem Burggymnasium Altena und dem Berufskolleg für Technik in Lüdenscheid. Jüngst hat die erste Generation der Gemeinschaftsschule, welche das längere gemeinsames Lernen ermöglicht, den Übergang vollzogen. Die Hönnequell-Schule ist nicht die einzige weiterführende Schule in Neuenrade.

Es gibt dazu noch die Freie Waldorfschule Neuenrade mit aktuell 270 Schülern. Hier können die Schüler sogar ihr Abitur ablegen: Die Kinder werden hier ab der 1. Klasse gemeinsam unterrichtet. Auch diese Schule, die einen sehr großen Einzugsbereich hat, wächst. Die Plätze für die neue erste Klasse mussten per Warteliste vergeben werden und auch für das darauf folgende Schuljahr wurde bereits eine Liste aufgemacht, verkündete jüngst die Schulleitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.